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Elternbriefe dieses Schuljahres

Elternbrief vom 07.10.2020

Liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler!

In wenigen Tagen beginnen die Herbstferien in NRW. Leider entwickeln sich die Infektionszahlen in vielen europäischen Ländern und auch in etlichen Regionen Deutschlands negativ, was das Ministerium bewogen hat, nicht nur die Lehrkräfte, sondern auch die Schüler*innen auf ihre besonderen Verpflichtungen hinzuweisen, die mit Urlaubsreisen verbunden sein können. Hier ein Auszug aus den relevanten Verordnungen: 

Wichtigste Verpflichtungen nach der CoronaEinrVO sind die die Quarantänepflicht (§3 CoronaEinrVO) sowie die Meldepflichten beim zuständigen Gesundheitsamt (§ 2 CoronaEinrVO). Verstöße gegen diese Pflichten können als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden (§ 5 CoronaEinrVO).  Nach dem Aufenthalt in einem Risikogebiet und der Einreise nach Deutschland entfällt die Pflicht zur Quarantäne ab dem Zeitpunkt, ab dem Einreisende ein negatives Testergebnis nachweisen können. 

Hierfür gibt es aktuell zwei Möglichkeiten:  

1.         Nachweis eines negativen Testergebnisses bei der Einreise, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dieses ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein.

2.         Testung unverzüglich nach der Einreise, wenn möglich direkt am Flughafen. 

Bis zum Erhalt des Ergebnisses eines in Deutschland durchgeführten Tests besteht die Verpflichtung, sich unverzüglich in (häusliche) Quarantäne zu begeben. Wenn der Test negativ ist und sich keine Symptome auf COVID-19 zeigen, beendet dies momentan die Quarantänepflicht.

Es wird unbedingt empfohlen, sich regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen zu informieren, da sich ab 01.10.2020 möglicherweise Änderungen ergeben. 

Selbstverständlich gilt diese Verpflichtung auch für Schüler*innen, wenn sie aus Regionen zurück-kehren, die als Risikogebiete eingestuft worden sind. Die Schulleitung kann ein Hausverbot aussprechen, wenn die Quarantäneauflagen missachtet werden. Im Zweifel ist die Schulleitung befugt, „Amtshilfe“ zu beantragen, um nachzuprüfen, ob eine Schülerin /ein Schüler sich nicht an die Quarantäneverpflichtung hält oder diese nur vorgibt. Dieses Verhalten (Verletzung der Quarantänepflicht) stellt einen schweren Verstoß gegen die Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme dar, unabhängig von den rechtlichen Folgen, weil es wissentlich und absichtlich die Gesundheit der Mitmenschen aufs Spiel setzt und möglicherweise zu Schul(teil)schließungen mit allen Konsequenzen führt.

Versäumen Schüler*innen aufgrund der Quarantäne Unterricht, Klausuren oder Klassenarbeiten, sind die Eltern verpflichtet, den Grund des Fernbleibens unverzüglich schriftlich der Schule bekanntzugeben. (Für die Nachholung quarantänebedingt nicht erbrachter Leistungsnachweise gelten die Bestimmungen der jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnung.)

Bisher hat es an unserer Schule keinen Coronafall gegeben und wir beobachten ein äußerst rück-sichtsvolles, umsichtiges Verhalten. Dafür möchten wir Ihnen und euch erneut danken! Die kalte Jahreszeit wird uns vor weitere Herausforderungen stellen, denn bisher haben wir bei geöffneten Fenstern unterrichtet, Klassenarbeiten und Klausuren geschrieben, was demnächst nicht mehr problemlos geht. Auch diesbezüglich haben wir Handreichungen vom Ministerium erhalten, die wir an unsere räumlichen Gegebenheiten anpassen werden. Über die Homepage werden wir Sie informieren, wenn es nach den Herbstferien zu weiteren Erlassen kommen sollte.

Wir wünschen Ihnen und euch trotz Corona-Einschränkungen erholsame und ereignisreiche Ferientage.

Erhalten wir uns alle Optimismus und Phantasie im Umgang mit dieser Situation.

Bleiben Sie gesund und seien Sie herzlich gegrüßt

                                        

Gudrun Horst de Cuestas (Schulleiterin)  

Katrin Böhme (stellv. Schulleiterin)

 

 

Elternbrief vom 10.09.2020

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!

Mit diesem Schreiben möchte ich kurz über die Situation an unserer Schule informieren.

Wie Ihnen / euch durch die Presse bekannt gegeben wurde, ist die Verpflichtung, während des Unterrichts einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, aufgehoben worden. Bedauerlicherweise hat das Schulministerium versäumt, die Schulleitungen rechtzeitig vor Inkrafttreten des neuen Erlasses am 01.09. 2020 zu informieren, so dass uns keine Möglichkeit gegeben wurde, in angemessener Weise auf die veränderte Situation vorzubereiten. Am Montag, den 31.08.2020 um 16:00 Uhr wurde der Erlass versendet, der 8 Stunden später maßgebend sein sollte. Daher sind die Schüler*innen per Lautsprecheranlage am 01.09.2020 informiert worden. Konkret beinhaltet der Erlass, dass die Kinder MNS (Tücher / Sichtschutz ist kein zulässiger Ersatz!) überall auf dem Schulgelände tragen müssen. Erst mit Beginn des Unterrichts und unter der Voraussetzung, dass alle ihre Sitzplätze eingenommen haben, darf der MNS abgesetzt werden. Momentan ist zu beobachten, dass der überwiegende Teil der Schulgemeinde auch im Unterricht weiterhin den MNS trägt, um das Risiko einer Infektion zu minimieren. Ich bin sehr froh über den rücksichtsvollen Umgang miteinander und ein situations-angemessenes Verhalten der Schüler*innen und des Kollegiums. Herzlichen Dank dafür! Erfreulich ist, dass Gesundheitsamt und Stadt keine Bedenken hinsichtlich der Belüftungsanlagen in Sporthalle und Aula geäußert haben. So können wir bei schlechten Witterungsverhältnissen die Sporthalle nutzen. Auch das Singen ist in der Aula bei Wahrung eines Abstandes von 4 Metern zwischen den Sänger*innen erlaubt worden, so dass die Chöre wieder mit Klavierbegleitung proben können.

Im Moment erleben wir die Irritation der Eltern, wie mit Kindern im Falle einer Erkrankung mit Erkältungssymptomen umgegangen werden soll. Auf der Homepage finden Sie hilfreiche Handlungsempfehlungen. Bei Coronaerkrankungen entscheidet das Gesundheitsamt, welche Personen unter Quarantäne gestellt werden, nicht die Schulleitung. Bitte denken Sie daran, Ihr Kind per Telefon oder Mail im Sekretariat krankzumelden. Es ist den Sekretärinnen nicht zuzumuten, bei dem hohen Krankenstand die Eltern anzurufen, deren Kinder nicht im Unterricht erschienen sind. Eine Nachricht über sdui an die Klassenleitung ist nicht ausreichend.

Am 28.09.2020 findet die erste Schulpflegschaftssitzung statt, auf der u.a. die Elternvertreter*innen für die Fachschaften gewählt werden. Es fehlen noch Eltern, die sich an der Fachschaftsarbeit in Kunst und Politik/Wirtschaft beteiligen möchten. Ich bitte, Interessierte oder Fachaffine sich im Sekretariat zu melden.

Im Bereich der Digitalisierung geht es langsam, aber stetig vorwärts. Am pädagogischen Tag (30.09.2020) wird sich das Kollegium intensiv mit diesem Thema beschäftigen. Dieser Tag ist ein Studientag für die Schüler*innen, denn es findet kein Präsenzunterricht statt.

Das Konzept zum Erteilen von Distanzunterricht wird den Elternvertreter*innen als Konferenzvorlage für die Schulpflegschaftssitzung vorab zugesandt. An dem Abend besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen, Veränderungen anzuregen etc.

Der „Tag der offenen Tür“ am 07.11.2020 wird unter veränderten Bedingungen stattfinden können. Auf das allseits beliebte Catering, mit viel Liebe von den Eltern der 5. Klassen vorbereitet, müssen wir laut Erlass verzichten. Es wird auch kein Unterricht angeboten, bei dem die Besucher*innen hospitieren dürfen. Trotzdem möchten wir bei Aktionen auf die Unterstützung von unseren Schüler*innen zurückgreifen können. Am pädagogischen Tag gehen wir in die Detailplanung und werden Sie diesbezüglich zeitnah informieren.

Ich wünsche Ihnen weiterhin gute Gesundheit und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Gudrun Horst de Cuestas (Schulleiterin)