Zum Inhalt springen

Erdkunde

Q2 auf Stadtexkursion in Münster

Am Donnerstag, den 28.10.2021, machten sich die vier Erdkunde-Kurse der Q2 mit ihren Fachlehrer:innen Frau Goosmann, Herr Thielking und Herrn Böker sowie den beiden Referenda:innen Herrn Wachs und Frau Niehaus auf den Weg nach Münster, um dort die im Unterricht erlernten Inhalte zur Stadtgeographie im Realraum wiederzuerkennen und zu vertiefen.

Schwerpunktmäßig standen die historisch-genetische Stadtentwicklung der Innenstadt und Stadtentwicklungsprozesse im Hafenviertel auf der Tagesordnung. So erkannten die Schüler:innen Spuren aus dem Mittelalter (z.B. den Buddenturm als Relikt der ehemaligen Stadtmauer), aus dem Absolutismus (Schloss mit Schlossgarten) und der Industrialisierung (Bahnhofsviertel mit Blockrandbebauung) wieder. Auch aktuelle Projekte im Rahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung wurden anhand des Hafenmarkts sowie anhand des Wohnquartiers am Stadthafen Nord thematisiert. Weiterhin konnten Prozesse der Gentrifizierung in verschiedenen Stadtvierteln live erlebt werden. Inhaltlich erarbeitet wurden die Themen anhand von Vorträgen der Schüler:innen sowie sogenannten Spurensuchen vor Ort im Gelände. Ein Teil der Exkursionsroute kann unter folgendem Link nachvollzogen werden:

https://www.thinglink.com/scene/1509994410127917059

Die knapp 70 Schüler:innen zeigten sich insgesamt zufrieden mit der Exkursion, auch wenn sie sich nach 12km Fußmarsch vor Ort nach etwas Erholung auf der Rückfahrt nach Herford sehnten. Das Wetter machte die Fußmärsche aber erträglich – bei 16°C und einem somit perfekten Herbsttag blieben wettertechnisch keine Wünsche offen.

Erdkunde-Exkursion der EF zur Zeche Zollverein

Am Mittwoch, den 28.10.2020, machten sich die drei Erdkunde-Kurse der EF mit rund 80 Schülerinnen und Schüler und unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Hygieneregeln auf den Weg zur Zeche Zollverein in Essen, nachdem sie sich im Unterricht mit verschiedenen fossilen Energieträgern, darunter auch Steinkohle, im Rahmen des Unterrichtsvorhaben „Energiegeographie“ beschäftigt hatten. Vor Ort wurden die Unterrichtsinhalte zur Steinkohleförderung und Energiegewinnung im Ruhrgebiet aus geographischer Perspektive vertieft: So standen Aspekte wie die Renaturierung und Rekultivierung alter Industrieanlagen, Auswirkungen des Steinkohleabbaus früher und heute sowie das Leben der Arbeiter auf der Zeche im Mittelpunkt. Insgesamt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler sowie die drei Lehrer mit der Exkursion sehr zufrieden und freuen sich auf weitere geographische Exkursionen, die in der Qualifikationsphase anstehen.