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Biologie

Genetik in der vorgeburtlichen Diagnostik - Expertenvortrag im Biologie LK

Vor wenigen Tagen besuchte Dr. Ralf Menkhaus, Gynäkologe aus Minden, den Biologie Leistungskurs Q1 und hielt einen Vortrag über die „Genetik in der pränatalen Diagnostik“. Dabei informierte er die Schülerinnen und Schüler zunächst über die Diagnostik von Chromosomenstörungen, wie die relativ häufige Trisomie 21 (Down-Syndrom), aber auch über die Trisomien 13 und 18, wie auch die Monosomie XO (Turner-Syndrom), eine allgemeine Triploidie oder Klinefelter. Dies verband er mit der Darstellung der Diagnostik mittels Ultraschall und Mutterkuchenpunktion. Anschließend erläuterte er strukturelle Chromosomenstörungen wie die balancierte oder unbalancierte Translokation und weitere Mutationen.

Im Abschnitt des Vortrags zur Genomsequenzierung wurde deutlich, dass die Geschwindigkeit der DNA-Sequenzierung sich in den letzten Jahren sich deutlich erhöht werden konnte. Waren für eine bestimmte Sequenzierung früher noch ca. 1,5 Jahre nötig, konnte dies zwischenzeitlich auf wenige Wochen reduziert werden und wird sich vermutlich noch weiter reduzieren.

Die jeweiligen genetischen Inhalte koppelte Dr. Menkhaus geschickt mit anonymisierten Fallbeispielen aus seiner gynäkologischen Praxis, wodurch diese eine überaus spannende und lehrreiche Verbindung eingingen und die Schülerinnen und Schüler voll in ihren Bann zogen.

Abschließend erläuterte er neben Aspekten der Reproduktionsmedizin (u. a. auch die Präimplantationsdiagnostik, PID) näher die Möglichkeiten des relativ neuen Tests der fetalen DNA (cffDNA-Fragemente) im Blut der Mutter. Dabei ging er sowohl auf aktuelle Grenzen der Diagnostik wie auch auf zukünftige Perspektiven für die heutigen Schüler als zukünftige Eltern ein. Ergänzt wurden die genetischen Inhalte auch mit dem gesetzlichen Rahmen für Beendigungen von Schwangerschaften.

Insgesamt konnte als Fazit gezogen werden, dass durch die rasante Entwicklung der Genetik sich viele neue Möglichkeiten ergeben, welche aber auch ein fundiertes Verständnis der Eltern und eine intensive Beratung durch die Ärzte voraussetzen. Solch ein fundiertes Verständnis wurde sicherlich im Rahmen des Vortrags vermittelt.

Und das Wichtigste zum Schluss: Die meisten Menschen sind gesund und die meisten Schwangerschaften verlaufen gut!

Erfolg bei "bio-logisch!"

Auch in diesem Jahr hat das Friedrichs-Gymnasium mit großem Erfolg am Wettbewerb „bio-logisch!“ teilgenommen. Dazu haben die Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Jahrgangsstufen 6 bis 9 spannende Experimente durchgeführt, knifflige Fragen beantwortet und selbst Lösungen konstruiert. Das Thema des Durchgangs lautete „Alles klar“ und handelte thematisch rund ums Wasser.

Neben den drei hervorragenden Platzierungen in Jahrgang 6, wodurch drei Schülerinnen am Regionaltag im Biologiezentrum Bustedt teilnehmen durften (ausführlicher Bericht siehe unten), haben sich viele Schülerinnen und Schüler des Friedrichs-Gymnasiums unter den besten 25% der Teilnehmer platzieren können.

Als beste Teilnehmerin schaffte es Kim Landsmann unter die besten 5% ihres Jahrgangs.

Vor kurzem wurden im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Urkunden mit Lob und Anerkennung durch die Schulleiterin, Frau Horst de Cuestas, und den MINT-Beauftragten und Biologielehrer, Herrn Voßmeier überreicht.

"bio-logisch!"-Wettbewerb wird mit Teilnahme am Regionaltag der Bezirksregierung auf Gut Bustedt belohnt

Beim diesjährigen „Bio-logisch!“-Wettbewerb haben in den Jahrgängen 5 und 6 drei Schülerinnen des Friedrichs-Gymnasiums so gute Arbeiten angefertigt, dass sie am „Regionaltag Bio-logisch!“ des Regierungsbezirks Detmold im Biologiezentrum Gut Bustedt teilnehmen durften. Dies ist eine besondere Auszeichnung, da sie damit unter den 20 besten Teilnehmern in dieser Region sind. Dabei war das Friedrichs-Gymnasium als einzige Schule der Stadt Herford dort vertreten.

Bei der Veranstaltung im Biologiezentrum Gut Bustedt lernten die Schülerinnen und Schüler die heimische Vogelwelt näher kennen und fertigten im Anschluss Vogelkästen selbst an, die bald die Nistmöglichkeiten in der Region erweitern werden.

Als Belohnung und Anerkennung bekamen alle zum Abschluss noch ein Buchpräsent überreicht.

Die ausgezeichneten Schülerinnen der jetzigen 7b sind Sophia Burchert, Paula Isabel Rürup und Yesim Yenigün. Mit ihnen freut sich ihr Biologielehrer Herr Voßmeier.

Digitales Schulbuch in Biologie eingeführt

In diesen Tagen hat die Biologie ein neues, digitales Schulbuch, ein sog. Ebook, für die Klasse 5 eingeführt. Dadurch haben die Schüler(innen) die Möglichkeit interaktive Grafiken, kurze Videos und weitere multimediale Angebote individuell zu nutzen. So wird die Digitalisierung lernfördernd in den Unterricht eingebunden. Dabei sollen die digitalen Inhalte mit den Anschauungsmodellen der Biologie und auch der klassischen Technik des Schreibens auf Papier in einem modernen Unterrichtskonzept eng verbunden werden.

Das Ebook kann von den Schülerinnen und Schülern von jedem Internetzugang aus genutzt werden – sowohl in der Schule wie auch zuhause. Und natürlich kann dann jeweils dort weitergearbeitet werden, wo zuletzt aufgehört wurde. Über das interne Schulnetzwerk können die Arbeitsergebnisse innerhalb der Klasse ausgetauscht oder in individuellen Speicherplätzen abgelegt werden.

Über die neuen Möglichkeiten freuen sich auf den Fotos die Schülerinnen und Schüler der  Sexta d mit dem Medienbeauftragen Herrn Brieden und dem Biolehrer Herrn Voßmeier.