Zum Inhalt springen

Sozialwissenschaften

Politik zum Anfassen - Die 9c nimmt am Planspiel „Pimp your town!“ teil

Vom 08.10 – 10.10.2019 hatten wir als Klasse 9c vom FGH im Fach Politik bei unserem Lehrer Herrn Meier die Möglichkeit an dem Projekt „Pimp your town“ teilzunehmen. Das Projekt wurde vom Verein „Politik zum Anfassen e.V.“ (www.politikzumanfassen.de) in Zusammenarbeit mit der Fach- und Koordinierungsstelle „Demokratie leben! Herford“ vorbereitet und durchgeführt. Außer uns waren zwei Klassen von der Otto-Hahn-Realschule und eine Klasse der Gesamtschule Friedenstal am Projekt beteiligt.

Am Montag ging es los mit der Einführung in die Kommunalpolitik. Uns wurde erklärt, was die Kommunalpolitik überhaupt bedeutet und auf welche Themen die Kommunalpolitik Zugriff hat. Danach trafen wir uns in unseren Fraktionen bzw. unseren Klassen und äußerten unsere Wünsche zur Veränderung der Stadt Herford. Wir ordneten dies in drei Themenbereiche bzw. Ausschüsse. Schule und Kultur, Soziales und Sport, Bau und Umwelt. Wir durften uns den verschiedenen Ausschüssen zuordnen und formulierten dann Anträge aus unserem Themenbereich.

Am zweiten Tag besuchten uns verschiedene Kommunalpolitiker aus dem Herforder Stadtrat und wir stellten ihnen in den Ausschüssen der Fraktionen unsere Anträge vor. Von den Politikern bekamen wir Ratschläge, Ratsvorlagen wie Anträge zu formulieren sind und Tipps, wie man am besten für seinen Antrag argumentiert. Als Ausschuss sammelten wir dann auch noch Pro und Kontra-Argumente zu den jeweils gestellten Anträgen. Wir durchdachten nicht nur unsere Anträge, sondern auch die Anträge von den anderen Klassen, um auf die Diskussion und Abstimmung vorbereitet zu sein. Insgesamt gab es 45 Anträge, die in der Arbeit der verschiedenen Fraktionen zusammengekommen waren. Nach einer kurzen Pause gingen wir zum Jugendzentrum „Die 9“, um uns mit den anderen Fraktionen in den jeweiligen Ausschüssen zu treffen. Gut vorbereitet durften wir in die   Ausschusssitzung, die von echten Politikern aus dem Rat geleitet wurde, starten. Wir diskutierten die Anträge unseres Ausschusses und stellten Änderungsanträge oder strichen Anträge, weil durch die Kommunalpolitik nicht zu beeinflussen sind.

Am letzten Tag trafen wir uns in den Fraktionen und beschlossen, welche Anträge wir in der Ratssitzung ansprechen wollen und was wir zu den Anträgen sagen sollten. Nach einer Pause trafen auch die anderen Klassen im Rathaus ein und die große Debatte im historischen Ratssaal konnte beginnen. Alle waren gespannt, denn mit dem Bürgermeister zu reden kommt nicht oft vor. Der Bürgermeister, Herr Kähler, leitete im Anschluss die Ratssitzung. Dadurch wirkte die Sitzung wie eine „echte“ Sitzung des Herforder Stadtrats.  

Insgesamt waren es 18 Themen, zu den wir uns entschieden hatten in der Ratssitzung zu argumentieren. Einige von den Anträgen wurden abgelehnt, viele aber auch angenommen. Die Ratssitzung dauerte über zwei Stunden und wir als Klasse haben uns wie echte Politiker gefühlt. Man durfte mal so richtig sagen, was man sich schon lange wünscht und es hat sich eine richtige Diskussion entwickelt.

Insgesamt haben wir einen guten Einblick in die Kommunalpolitik bekommen und die Arbeit als „Politiker“ hat uns viel Spaß gemacht. Somit hat dieses Planspiel seinen Zweck auf jeden Fall erfüllt. Man hat auch gemerkt, dass die Politiker an unserer Meinung interessiert sind, denn sonst hätten sie sich nicht so viel Zeit für uns genommen.

 

                                                                                                      Melina & Marilena, Klasse 9c

 

 

FGH-Ergebnis der Juniorwahl zur Europawahl 2019

Am 23.05.2019 - in der Vorwoche der Europawahl 2019 - fand am FGH das Projekt Juniorwahl statt. 87 Schülerinnen und Schüler, überwiegend aus den Sowi-Kursen der Jahrgangsstufen EF und Q1, gaben ihre Stimme ab. Hier finden Sie das Ergebnis. Ein Bericht und Fotos des Wahltages folgen.

Juniorwahl zur Europawahl 2019: Sowi-Kurse der EF und Q1 sind dabei!

Der Countdown zur Juniorwahl 2019 läuft: Ab kommenden Montag gehen bundesweit über 500.000 Schüler an die Wahlurne! Das FGH nimmt nach der Bundestagswahl 2017 zum zweiten Mal an dem bundesweiten Projekt Juniorwahl teil. So heißt es für die Schülerinnen und Schüler der Sowi-Kurse in der EF und Q1 am 23.05.2019: Aufkreuzen und ankreuzen!

Die Juniorwahl zählt zu den größten Schulprojekten in Deutschland und wird bundesweit seit 1999 zu Europawahlen, Bundestagswahlen und Landtagswahlen durchgeführt. 

Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. Ab der kommenden Woche geht es wie bei der „echten“ Europawahl für die Schülerinnen und Schülern mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis in das schulinterne Wahllokal. Wahlhelfer aus der Jahrgangsstufe EF übernehmen aktiv Verantwortung. Sie legen Wählerverzeichnisse an, zählen später die Stimmen aus und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Wahl.

Das Gesamtergebnis der Juniorwahl 2019 zur Europawahl wird am Sonntag, dem 26. Mai 2019 um 18 Uhr unter www.juniorwahl.de veröffentlicht. Das FGH-Ergebnis wird am Montag, den 27. Mai auf der Homepage bekanntgegeben. 

FGH Schüler aus dem Sowi-ZK der Q2 sind EuroVisions-Preisträger

NRW-Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner hat die neun Gewinnerbeiträge des Schülerfoto- und Kurzfilmwettbewerbs „EuroVisions 2018“ ausgezeichnet. Unter dem Motto „posten – snappen – liken… wählen!“ waren Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, sich in ihren Wettbewerbsbeiträgen mit der Europawahl am 26. Mai 2019 zu beschäftigen. 

Am FGH beteiligte sich der Zusatzkurs Sozialwissenschaften des Lehrers Mario Meier an dem Wettbewerb mit dem Schwerpunkt der Europawahl 2019. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten im Rahmen des Kurses zahlreiche kreative Foto- und Videoprojekte rund um die Wahl. Aus den zahlreichen Einsendungen erreichte die fotografische Arbeit mit dem Titel "Wählt Europa für Sicherheit" von Tristan Ellinghoven, Gabrijel Blagojevic, Marlon Leichert und Maximilian Pestel den zweiten Platz in der Kategorie "Fotografie" der Sekundarstufe II. Ein toller Erfolg, zu dem wir den angehenden Abiturienten herzlich gratulieren! 

Minister Holthoff-Pförtner: „Ich bin beeindruckt, wieviel Kreativität und Engagement die Schülerinnen und Schüler in ihren Beiträgen zur Europawahl zeigen. Sie diskutieren, bringen ihre Meinung ein und setzen sich im positiven Sinne mit Europa auseinander. Das ist die Zukunft Europas. Bei der Europawahl wird entschieden, in welchem Europa wir zukünftig leben wollen. Die Schülerinnen und Schüler haben ermutigende Visionen.“
 
Insgesamt hatten sich 1.108 Schülerinnen und Schüler aus Berufskollegs, Gymnasien, Gesamt-, Real-, Haupt- und Sekundarschulen an „EuroVisions 2018“ beteiligt. 238 Wettbewerbsbeiträge waren eingegangen, davon 32 Kurzfilme und 206 Fotobeiträge. 

Seit 2006 richtet das Land NRW den Schülerwettbewerb „EuroVisions“ aus. Fotografien und Kurzfilme dokumentieren, mit welchem Ideenreichtum sich junge Menschen buchstäblich ein Bild von Europa machen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.mbei.nrw/de/eurovisions

Sowi-Leistungskurs der Q2 besucht den Landtag NRW

Kürzlich besuchte der Sowi-Leistungskurs des FGH mit ihrem Lehrer Mario Meier und der Referendarin Katharina Scharbert den Landtag NRW in Düsseldorf. Nach der Anreise mit der Deutschen Bahn nahm uns der lokale Landtagsabgeorndete Stephen Paul von den Freien Demokraten in Empfang. Im Rahmen einer kurzen Einführung informierte uns der Besucherdienst des Landtages über die Geschichte, den Aufbau und die Aufgaben des nordrhein-westfälischen Landesparlements. Im Anschluss stand ein gut einstündiger Besuch der Plenarsitzung auf dem Plan, in der wir die verschiedenen Fraktionen in Aktion sehen konnten. Danach nahm sich der Herforder FDP-Abgeordnete Paul - selber ein ehemaliger Friederizianer - ausreichend Zeit, um mit den Schülerinnen und Schülern über aktuelle politische Themen zu diskutieren. Hier standen neben der Migrations- und Klimapolitik auch lokalpolitische Themen im Fokus des Gesprächs. Der Abgeordnete konnte an einigen, für die Kursmitglieder lebensnahen, Beispielen aufzeigen, dass Landes- und Lokalpolitik oftmals eng miteinander verbunden sind und sich wechselseitig beeinflussen. Nach einem Erinnerungsfoto wurde noch ein kleiner Imbiss im Landtag gereicht, ehe der Kurs bei schönstem Frühjahrswetter noch etwas Zeit in der Landeshauptstadt zur freien Verfügung hatte. Anschließend ging es mit dem Zug wieder zurück und so endete ein erlebnisreicher Tag am Abend in der heimischen Werrestadt. 

"Im Fach Sozialwissenschaften ist mir eine Verbindung von Theorie und Praxis der politischen Bildung besonders wichtig. Ein Besuch des Landtages bietet eine hervorragende Möglichkeit, um politische Prozesse unter die Lupe zu nehmen, mit Politkern ins Gespräch zu kommen und Demokratie hautnah zu erleben", so Sowi-Lehrer Mario Meier. 

Herzlichen Dank an den Abgeordneten Stephen Paul und sein Team für die gute Betreuung vor Ort!

Wir gestalten Europa! Schülerinnen und Schüler aus den Sowi-Kursen der EF erhalten spannende Einblicke in die Europapolitik bei der SIMEP im Rathaus

Am Mittwoch, den 20. März 2019, haben Maresa Baus, Nele Rüssing, Nina Schweppe und Merle Soltau und Magnus Müller aus der Jahrgangsstufe EF/10 unserer Schule an einem Planspiel des Europäischen Parlaments (SIMEP) zum Thema Umwelt- und Klimaschutzpolitik teilgenommen.

Einen Tag lang durften insgesamt 64 junge Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen der umliegenden Kreise in die Rolle von Europaabgeordneten schlüpfen und eine der fünf größten Fraktionen des Europäischen Parlamentes vertreten.

Dabei gewannen sie Eindrücke in die Europapolitik, indem sie in Fraktionssitzungen Änderungsanträge zu einem Gesetzentwurf zum Thema Umwelt- und Klimaschutzpolitik ausarbeiteten. Außerdem haben sie fachliche Diskussionen zu dem vorgeschlagenen Gesetzesentwurf in ihrer Fraktion sowie  Koalitionsgespräche und Verhandlungen vor der Plenarsitzung geführt und zum Schluss die Position ihrer Fraktion im historischen Ratssaal des Herforder Rathauses vertreten. Es gab eine spannende Debatte in der Plenarsitzung, bei der die Schülerinnen und Schüler sichtlich Freude an der politischen Auseinandersetzung hatten.  

Humanitäre Schule: Planspiel "H.E.L.P." durchgeführt

Unter dem Motto „H.E.L.P“ versammelte sich am Samstag, den 26. Januar 2019, der Sozialwissenschaften-Zusatzkurs von Herrn Voßmeier pünktlich um 8 Uhr. Nach der vorbereitenden Sitzung am Vortag, sollte an diesem Tag mittels eines Planspiels versucht werden, einen fiktiven Konflikt in Afrika zu lösen. Der Kern des Konflikts bildete die Verteilung von Rohstoffen (v. a. Erdöl) und das Streben nach Autonomie.

Dazu übernahmen die Schülerinnen und Schüler die Rollen der beteiligten Staaten und Institutionen: Die Vereinten Nationen, die afrikanischen Staaten Nongi und Malea mit der nach Unabhängigkeit strebenden Region Lufar, das asiatische Land Bonin, die Bundesrepublik Deutschland und das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK). Eine Schülergruppe vertrat die Weltpresse, die durch ihre Berichterstattung und Eilmeldungen die Teilnehmer mit wichtigen Informationen versorgte und auch selbst die Verhandlungen beeinflussen konnte.

Die Gesprächen begannen mit einer Videobotschaft des UN-Generalsekretärs an die versammelten Delegierten.

In dem zu lösenden, bewaffneten Konflikt um die Region Lufar kam es zu angenommenen Flüchtlingsströmen, heimlichen Waffengeschäften, marodierenden Milizen und vielen Ereignissen mehr, die dafür sorgten, dass die Vertreter der Länder und Institutionen ihr Verhandlungsgeschick in einer sich ändernden Lage beweisen mussten. Dabei wurde zum Teil im Geheimen verhandelt oder auch vor den Augen der Weltöffentlichkeit – vertreten durch die Presse. Durch die hohe Dynamik, ansprechendes und kontroverses Material und eine Portion Ehrgeiz waren die Schülerinnen und Schüler schnell in ihren Rollen versunken und handelten wie selbstverständlich für diese.

Am Ende kam es erfreulicherweise zu einem Friedensvertrag und einem Kompromiss um die Nutzung der Erdölvorkommen zwischen den verfeindeten Staaten. Dies Ergebnis ist weder in der Realität, wie auch in diesem Planspiel nicht selbstverständlich, sondern ein Zeichen einer gelebten Kompromissfähigkeit und für viel Verhandlungsgeschick von allen Seiten.

In der Abschlussrunde waren die Schülerinnen und Schüler entsprechend zufrieden mit ihrem Ergebnis und dem Tag, aber auch müde von den anstrengenden Stunden.

Die Leitung des Planspiels oblag Sophie Guszausky, Frederik Niekamp und Marlon Sturmheit (Gruppe „Vereinte Nationen“) aus der Q2, welche zur Vorbereitung extra an einem Wochenende (FR bis SO) beim Deutschen Roten Kreuz in Münster als „Scouts“ für das Projekt „Humanitäre Schule“ ausgebildet wurden. Ihnen dankte Herr Voßmeier ganz ausdrücklich für ihren hervorragenden Einsatz.

Zu dem Projekt „Humanitäre Schule“ gehört neben dem Planspiel „H.E.L.P“ auch ein soziales Projekt, welches nun in den nächsten Wochen in Zusammenarbeit mit der Tansania AG durchgeführt werden soll.

Q2: FGH-Schüler sind Preisträger beim Europäischen Wettbewerb 2018

Der Zusatzkurs Sozialwissenschaften aus der Jahrgangsstufe Q2 hat unter der Leitung des Sowi-Lehrers Mario Meier sehr erfolgreich am Europäischen Schülerwettbewerb 2018 teilgenommen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten im Unterricht und darüber hinaus an verschiedenen Projekten zu den europäischen Wettbewerbsschwerpunktthemen „Vielfalt macht stark“ und „digitales Erbe“.

Zwei Projekte wurden mit einem Landespreis ausgezeichnet, eines davon erhielt zusätzlich sogar einen Bundespreis.

Das Projekt (Grafik und Essay) „Europäischer Digitalbaum“ (Thema „Digitales Erbe“) von Christian Müller, Hendrik Geesmann und Julius Wiegers wurde mit einem Landespreis ausgezeichnet.

Das Projektvideo „Kulinarische Vielfalt Europas“ (Thema „Vielfalt macht stark“) von Jonas Fulton Lange, Fynn Schwede und Jannik Sonntag wurde sowohl mit einem Landespreis als auch mit einem Bundespreis prämiert.

Die Preisträger und ihr Lehrer nahmen am 22. Juni 2018 an der Preisverleihung in der Geschwister-Scholl-Realschule in Gütersloh teil.

Das Projekt bietet für die Schülerinnen und Schüler eine gute Möglichkeit sich kreativ mit dem Thema Europa auseinanderzusetzen.

Der Europäische Wettbewerb ist einer der ältesten Schülerwettbewerbe Europas und begleitet die europäische Integration von Anfang an. Seit über 60 Jahren setzen sich Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schulformen kreativ mit aktuellen europäischen Themen auseinander.

In Deutschland ist die Europäische Bewegung Deutschland von Beginn an Träger des Wettbewerbs, es nehmen jedes Jahr über 80.000 Schüler daran teil. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Auswärtige Amt, die Kultusministerkonferenz, die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident unterstützen ihn als Instrument der europapolitischen Schulbildung.

Q1: Sowi-LK nimmt am Bundesbank-Workshop zur Geldpolitik im Euroraum teil

Europäisches Schülerparlament 2018 in Herford

Das Thema des Europäischen Schülerparlaments 2018, das vom 16.-18. März 2018 im Königin-Mathilde Gymnasium und im Herforder Rathaus stattgefunden hat, war die „Die Zukunft der Mobilität“. 16 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Q1 und Q2 waren mit von der Partie.

Die Unterthemen des Schülerparlaments 2018 in Herford waren:

  • Nachhaltigkeit und alternative Kraftstoffe
  • Intelligente Fahrzeuge und Automation
  • Fortbewegung und Digitalisierung
  • Luftverkehr und Drohnentechnik
  • Mobilität und Städteplanung

Die in drei Tagen erarbeiteten Thesenpapiere und Debattenresultate wurden im Anschluss an das Parlament in einem Resolutionsheft zusammengefasst. Dieses wurde am Sonntag dem Bürgermeister übergeben, der es in den Rat der Stadt einbringen wird.

Zusätzlich wurden die Ergebnisse für das finale Europäische Schülerparlament in Toulouse aufbereitet und dienen als Grundlage für Diskussionen von Schülerinnen und Schülern aus ganz Europa.

Ganz besonders erfeut es uns, dass das FGH drei der sechs Finalisten für das englischsprachige Finale im Juli im französischen Toulouse stellt - herzlichen Glückwunsch an Tobias Selig, Jan Spanhofer und Chris Gieseck!

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Schule für ihr besonderes Engagement!  

Weitere Informationen finden Sie unter: www.city2science.de/2017/12/12/europaeisches-schuelerparlament-2018

Einen TV-Beitrag des WDR zum Europäischen Schülerparlament 2018 in Herford finden Sie hier:

www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ostwestfalen-lippe/video-europaeisches-schuelerparlament-in-herford-100.html

Girls' Day 2018 im Europäischen Parlament in Brüssel

Den diesjährigen Girls' Day verbrachte Kim Dobieszewski im Europäischen Parlament in Brüssel. Aus zahlreichen Bewerberinnen wurde Kim gemeinsam mit zwei weiteren Schülerinnen aus Ostwestfalen-Lippe ausgewählt, um auf Einladung der Europaabgeordneten Birgit Sippel (SPD) in die belgische Hauptstadt zu reisen.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines/einer Abgeordneten des Europäischen Parlaments eigentlich aus? Wie genau funktioniert EU-Politik in Brüssel überhaupt? Und welche Rechte und Chancen haben Mädchen und Frauen in Europa? Um auf all diese Fragen Antworten zu geben, zeigte die innenpolitische Sprecherin der europäischen Sozialdemokraten den Mädchen die Arbeit im Europäischen Parlament und ermöglichte so Einblicke in den politischen Alltag von Abgeordneten.

„Mir ist es ein persönliches Anliegen, auch Mädchen aus meiner Region meine Arbeit hautnah zu zeigen und ihnen so vielleicht neue Anregungen für eigenes Engagement oder sogar ein politisches Mandat zu geben“, so die Abgeordnete Birgit Sippel.

Kim Dobieszewski: „Der Girls' Day im EU-Parlament ist eine wunderbare Chance das europapolitische Geschehen in Brüssel aus der Nähe zu erleben und aktuelle Fragen stellen zu können. Die Europaabgeordneten sind tatsächlich auch nur Menschen und nach meiner Erfahrung zudem auch sehr sympathisch! Sie haben sich Zeit genommen uns alle Fragen zu beantworten und uns ihre Arbeit im Parlament offenzulegen. Der Tag in Brüssel war ein unvergessliches Erlebnis, das Lust auf Politik macht.“

Das FGH nimmt an der Juniorwahl zur Bundestagswahl 2017 teil

Die Bundestagswahl am 24. September wirft ihre Schatten voraus.Bereits in der Vorwoche geht es für viele Schülerinnen und Schüler der Grund- und Leistungskurse des Faches Sozialwissenschaften in der Oberstufe  an die Wahlurne. Das FGH beteiligt sich als einzige Herforder Schule am deutschlandweiten Projekt Juniorwahl, an dem bundesweit mehr als 3400 Schulen teilnehmen.

„Im Sowi-Unterricht wurden bereits die Grundlagen des Wahlsystems erarbeitet und die Wahlprogramme der Parteien vorgestellt und verglichen“, schildert Sowi-Lehrer Mario Meier, was sich am „Friedrichs“ bereits getan hat.

Im Rahmen der Vorwoche der „echten“ Bundestagswahl am 24. September 2017 geht es dann für die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Wahlbenachrichtigung zum Wählen in das schulische Wahllokal. Wahlhelfer aus den verschiedenen Kursen haben im Vorfeld die Wählerverzeichnisse angelegt und werden am Freitag, 22. September, die Stimmen auszählen. So übernehmen sie aktiv Verantwortung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Wahl.

Schülerinnen und Schüler wie auch die beteiligten Lehrkräfte sind gleichermaßen von dem Projekt überzeugt: „Die Schüler erleben bei der Juniorwahl die Demokratie hautnah, ihre Abläufe werden noch nachvollziehbarer“, betont Meier, der die Juniorwahl am Friedrichs betreut. 

Das Gesamtergebnis der bundesweiten Juniorwahl wird am Wahlsonntag, 24. September 2017, um 18:00 Uhr auf www.juniorwahl.de veröffentlicht. „Dann erst werden wir sehen, wieweit sich Übereinstimmungen oder Abweichungen vom Resultat der Bundestagswahl ergeben und inwieweit das FGH-Ergebnis dem der Juniorwahl insgesamt entspricht“, ist der Lehrer gespannt.

Seit 1999 wird die Juniorwahl durchgeführt und gehört zu den größten Schulprojekten Deutschlands: 1,8 Millionen Jugendliche haben sich an ihr in fast zwei Jahrzehnten beteiligt. Und das habe seinen Sinn, so Mario Meier weiter: Wissenschaftliche Studien belegten eine Steigerung der Wahlbeteiligung bei Erstwählern und deren Familien sowie eine Senkung des Nichtwähleranteils von 22 auf unter 7 Prozent.

Die Juniorwahl 2017 steht unter der Schirmherrschaft des scheidenden Bundestagspräsidenten Norbert Lammert; Förderer sind der Bundestag, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Bundeszentrale für politische Bildung.

Weitere Informationen zur Juniorwahl gibt es hier: http://www.juniorwahl.de/bundestagswahl-2017.html

Auch die Lokalpresse berichtete über die Juniorwahl am FGH!

Insgesamt haben am FGH 100 Schülerinnen und Schüler aus Grund- und Leistungskursen des Faches Sozialwissenschaften in der Oberstufe im Rahmen der Juniorwahl ihre Stimme abgegeben. Hier finden Sie nun das Schulwahlergebnis: 

Spannende Erfahrungen beim Finale des Europäischen Schülerparlaments in Manchester: FGH-Schülerin Antonia Kohde (Q2) war dabei

Als Jugendlicher Europaabgeordneter sein? Dass dies – zumindest im Planspiel – möglich ist, zeigten ausgewählte Repräsentanten aus ganz Europa, die sich vom 24. bis 27. Juli zu dem Finale des Europäischen Schülerparlaments in Manchester trafen.

Anlässlich des „Euro Science Open Forum“ trafen aus 16 Ländern rund 100 Schülerinnen und Schüler aufeinander, die jeweils eine Delegation für ihr Land bildeten. Der Endrunde in der englischen Metropole vorausgegangen waren die Regionalparlamente, welche in 16 Städten im Frühjahr diesen Jahres tagten. Deutschland entsandte dabei drei Delegationen aus Herford, Berlin und Rostock.

Der diesjährige Themenschwerpunkt war „Die Zukunft des Menschen“ , welcher den Teilnehmern eine große Bandbreite an zukunftsorientierten Diskussionsgrundlagen ermöglichte. Die zuvor auf lokaler Ebene behandelten Unterthemen wurden erneut zugeteilt. Zur Auswahl standen:

–                   Das menschliche Gehirn

–                   Gesund leben und essen – aber wie?

–                   Der Wandel der menschlichen Reproduktion

–                   Stammzellen – potenzielle Alleskönner?

–                   Das Innere erforschen

–                   Die Optimierung des Menschen

–                   Die Natur nachahmen

Das Ziel jeder Kleingruppe war es, eine Resolution zu erarbeiten, die Sachverhalte und Problematiken feststellt. Aus dieser Situationsanalyse sollten abschließend Maßnahmen zur Problemlösung abgeleitet werden. Am letzten Tag sollte dieser Lösungsvorschlag Vertretern des Europäischen Parlaments überreicht werden.

Den Einstieg in die spannende Thematik und die kommenden Tage stellte ein Einführungsvortrag der Professorin Judith Smith von der University of Salford dar.

Dank anregender Impulse konnten die Gruppen in die Arbeitsphase übergehen. Durch Brainstorming und Recherche wurden alle auf den gleichen Wissensstand gebracht und es ergaben sich erste Ideen. So entwarf  die Gruppe „Gesund leben und ernähren-aber wie?“ etwa die Idee einer App, welche europaweit mit Universitäten in Zusammenarbeit Informationen über gesunde Ernährung und Sport vermitteln soll.

Da am darauffolgenden Tag ein Experte der jeweiligen Gruppe unterstützend für Nachfragen zur Seite stand, erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler Fragen, welche sie stellen wollten.

Nachdem alle Vorbereitungen für den kommenden Tag getroffen wurden, begann der Abend mit einem Besuch der „ESOF“-Konferenz, der uns einen Einblick in die Abläufe der gesamteuropäischen Wissenschaftskonferenz lieferte. Danach trafen sich alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam in der Manchster Town Hall um sich einen „Science Slam“ anzugucken.

Im Fokus des zweiten Tages stand der jeweilige Expertenvortrag, welcher uns beim Verfassen der Resolution unterstützen sollte. Genauso wichtig war es, dass wir Fragen an unseren Fachmann stellen durften, denn durch diese Hilfe wurden die erarbeiteten Ergebnisse erneut kontrolliert. Nachdem alle fachlichen Fragen beantwortet wurden, arbeiteten die Kleingruppen an ihrer Resolution, die sie am nächsten Tag präsentieren würden. Dabei wurde jedem von uns deutlich, dass es in politischen und wissenschaftlichen Fragen nicht immer einfach ist, eine Lösung zu finden, die alle gleichermaßen vertreten.

Die parlamentarische Debatte fand in dem historischen Gebäude „Manchester Town Hall“ statt. Nach einer Eröffnungsrede von Dr. Katrin Rehak-Nitsche, konnten es alle kaum erwarten ihre Ergebnisse vorzustellen. Jede Gruppe las ihre Resolution dem Plenum vor, woraufhin eine Verteidigungsrede gehalten wurde. Nun konnten die anderen Teilnehmer des europäischen Schülerparlaments Fragen stellen, Kritik äußern und Verbesserungsvorschläge an die jeweilige Gruppe stellen. Abschließend wurde erneut eine Rede gehalten, welche die Funktion hatte, die Schülerinnen und Schüler davon zu überzeugen, für den Lösungsvorschlag abzustimmen. Es wurde über jeden einzelnen Punkt der Resolution abgestimmt, sodass demokratisch entschieden wurde, welche Forderungen an den Vertreter des Europäischen Parlaments übergeben wurden.

Die Debatte dauerte über sechs Stunden und war gefüllt von angeregten Diskussionen und einer kritischen Denkweise, die es ermöglichte, die für uns beste Resolution zu erarbeiten. Der letzte Tag endete mit der Übergabe der fertiggestellten Resolution an Julie Ward, einem Mitglied des Europäischen Parlaments.

In den drei Tagen konnten wir neue Freundschaften schließen und verschiedenste Denkweisen und Kulturen kennenlernen. Wir durften mit renommierten Forschern zusammenarbeiten und konnten mit unseren Ideen Anerkennung gewinnen und im Optimalfall auch Veränderungen bewirken.

Alle Teilnehmer haben gemerkt, wie wichtig es ist, wissenschaftliche Themen zu diskutieren, Ideen anderer aufzugreifen und kompromissbereit zu sein. Denn nur dadurch gelingt es, Problemlösungen zu finden, gut zusammenzuarbeiten und sich Gehör zu verschaffen.

Antonia Kohde (Jg Q2)

Die 8b gemeinsam mit Herrn Dr. Tim Ostermann (MdB) am Bundestagsmobil

Infomobil des Deutschen Bundestages in Herford - Die 8b und 8c waren vor Ort!

Am 10.03.2016 besuchten die Klassen 8b und 8c gemeinsam mit ihren Politiklehrern Frau Wellner-Wilkens und Herrn Meier das Infomobil des Deutschen Bundestages, das auf dem Rathausplatz in Herford gastierte. Das Infomobil ist bundesweit unterwegs, um den Besucherinnen und Besuchern die Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments zu vermitteln. Abgeordnete der besuchten Wahlkreise berichten über ihre persönlichen Erfahrungen im Parlament und stehen den Besucherinnen und Besuchern ebenso Rede und Antwort wie die Honorarkräfte des Deutschen Bundestages. In Herford informierten die heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Tim Ostermann (CDU) und Inge Höger (Die Linke) über ihren spannenden Arbeitsalltag in Berlin sowie im Wahlkreis und standen für Fragen der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Diese Möglichkeiten wurde von den Klassen gerne in Anspruch genommen, um aktuelle politische Themen wie die Flüchtlingssituation oder ein mögliches Verbot der NPD zu erörtern. Zum Abschluss des lohnenswerten Unterrichtsgangs bekamen alle Friederizianer reichlich Informationsmaterial in Bezug auf das Parlament, das politische System Deutschlands sowie unsere demokratische Grundordnung und auch einige kleine Leckereien mit auf den Rückweg. Politische Bildung muss nicht immer (nur) im Klassenzimmer stattfinden - das hat diese kurze Exkursion einmal mehr gezeigt!

Das Europäische Schülerparlament 2016 in Herford

Am Wochenende vom 19. bis zum 21. Februar beteiligten sich 22 Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe des Friedrichs-Gymnasiums an der regionalen Runde des europäischen Schülerparlaments in Herford. An diesem Projekt nahmen Schülerinnen und Schüler von verschiedensten Schulen aus Ostwestfalen-Lippe teil. In diesem Rahmen wurde leidenschaftlich und konzentriert über verschiedene international wichtige Themen diskutiert. Der diesjährige Themenschwerpunkt war im Bereich der Naturwissenschaften angesiedelt. Um auf hohem Niveau debattieren zu können, befassten wir uns in Kleingruppen mit Themen, die uns vorher zugeteilt wurden. Der Auftakt der Veranstaltung fand in der Gesamtschule Friedenstal mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Reinhold Leinfelder zu dem Thema „Das Anthropozähn“ statt. Nach dieser zum Nachdenken anregenden Rede fanden sich die Schüler in ihren Expertengruppen zusammen und bereiteten ihre Themengebiete vor. Die Themen lauteten:

1. Gesund ernähren - aber wie?

2. Die veränderte Fortpflanzung des Menschen

3. Stammzellen die potentiellen Alleskönner?

4. Augmented Human- Die Optimierung des Menschen

5. Die Natur nachahmen

In dieser ersten Phase wurden Begriffe geklärt und allgemeine Informationen mit verschiedensten Methoden gesammelt. Damit wir nicht unvorbereitet in diese Phase gehen mussten, wurden im Vorfeld Präsentationen zu den einzelnen Themen verschickt. Nach langen Arbeitsphasen und daraus resultierend guten Wissensgrundlagen endete so der erste Tag den Schülerparlaments. Tag zwei begann mit einer Vorbereitung auf die im Laufe des Tages anstehenden Expertenvorträge. Hierbei wurden noch offene Fragen diskutiert und aufgeschrieben. Am Vormittag waren führende Forscher aus ganz Deutschland zu Gast, um unsere Wissensgrundlage noch einmal zu erweitern und Fragen zu klären. Hierbei war es sehr interessant zu hören, wie der Arbeitsalltag dieser renommierten Forscher aussieht und mit welchen Problemen (egal ob rechtlich oder materiell) sie zu kämpfen haben. Im Anschluss an die Vorträge wurde sehr intensiv und lange diskutiert und man erkannte Probleme und Missstände in der Politik, die eine effiziente Forschung verhindern. Diese Erkenntnisse waren sehr wichtig, denn am Ende das Tages ging es darum, eine Resolution zu formulieren, in der man in acht Punkten Probleme feststellt und in den folgenden acht Punkten Forderungen zur Verbesserung dieser darlegt. Mit der Verfassung dieser Resolutionen endete ein weiterer sehr aufschlussreicher Tag. Am letzten Tag fand die Debatte im großen Ratssaal des Herforder Rathauses statt. Hier wurden die am Vorabend verfassten Resolutionen erst verlesen und im Anschluss in drei Runden diskutiert. Am Ende der drei Diskussionsrunden wurde über jede einzelne Forderung und schließlich über die gesamte Resolution abgestimmt. Die Forderungen sind zu weiten Teilen angenommen worden. Dieser letzte Tag endete mit der Übergabe der abgestimmten Resolutionen an den Bürgermeister Tim Kähler. Das gesamte Wochenende wurden die Gruppen von Mitgliedern der jungen europäischen Föderalisten betreut und angeleitet und es gab mehrmals am Tag Pausen zur Entspannung und Stärkung. Aber hiermit war das Projekt noch nicht zu Ende. Eine Jury hat das ganze Wochenende aufmerksam unser Verhalten in den Vorbereitungsphasen und der Diskussion beobachtet, denn es ging darum, in eine zweite Runde zu kommen. Wer sich hier beweisen konnte, hatte die Möglichkeit sich für das europäische Schülerparlament in Manchester im Juli zu qualifizieren. Vier Schülerinnen und ein Schüler des Friedrichs-Gymnasiums haben es in diese zweite Runde geschafft und wurden zu einem Auswahlgespräch eingeladen. Das Auswahlgespräch fand in englischer Sprache statt und jeder der zwölf anwesenden Schülerinnen und Schüler hatte drei Minuten Zeit vorzutragen, warum er nach Manchester will und was er sich dort erwartet. Im Anschluss an diese Vorträge gab es eine offene Diskussion über das Verhältnis von Gesellschaft und Wissenschaft. Die Anspannung war groß und alle waren hoch motiviert und konzentriert dabei. Von den fünf FGH-Teilnehmern, die es in die zweite Runde geschafft haben, qualifizierte sich mit Antonia Kohde aus der Jahrgangsstufe Q1 eine Schülerin für das Finale in Manchester. Zusammenfassend kann man sagen, dass dieses Projekt eine gute Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler war, in parlamentarische Abläufe hineinzuschnuppern und am eigenen Leib festzustellen, wie schwer es ist, eine Problemlösungen zu finden, die für alle Beteiligten akzeptabel sind.

Ein Bericht von Fabian Schnitker (Q1)

Schauen Sie sich hier auch die Berichte der heimischen Lokalzeitungen an.

Die FGH-Finalisten des Europäischen Schülerparlaments 2016

Podiumsdiskussion zur Zukunft der Euro-Zone am Friedrichs-Gymnasium

Am Montag, den 04.05.2015, hat im FGH eine Podiumsdiskussion zur Griechenland-Krise und der Zukunft der Euro-Zone stattgefunden. Mit Herrn Brok (CDU), Frau Koczy (Bündnis 90/Die Grünen), Herrn Schäffler (FDP) sowie Herrn Kähler (SPD) diskutierten prominente Politiker auf dem Podium der Aula des Friedrich-Gymnasiums. Organisiert wurde die Veranstaltung von der SV und der Fachschaft Sozialwissenschaften.

Lesen Sie hier nun einen Bericht der Veranstaltung.

Gelungene Podiumsdiskussion im Rahmen der Europawoche

Die wochenlange Planung und Organisation haben sich bezahlt gemacht. Anlässlich des diesjährigen Europaprojekttages an Schulen hat die Schülervertretung des Friedrichs-Gymnasiums mit Ute Koczy (Bündnis 90/Die Grünen), Frank Schäffler (FDP), Tim Kähler (SPD) und Elmar Brok (CDU) vier Politiker zu einer Podiumsdiskussion über die Zukunft des Euro vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Finanzkrise in Griechenland eingeladen.

Rund 450 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen neun, zehn und elf, darunter ebenfalls einige Gäste vom Ravensberger Gymnasium, wurden von den Moderatoren René Oberbrehmer und Antonia Kohde, beide Schüler und SV-Mitglieder am FGH sowie dem Lehrer und Mitorganisator Mario Meier durch die Veranstaltung geführt. Zwischendurch wurden kurze Videos eingespielt, die das Thema und die damit verbundenen Probleme veranschaulichten.

Durch den Austausch schlagkräftiger Argumente seitens der Teilnehmer entwickelte sich das Gespräch schnell zu einer lebhaften Diskussion mit einem hohen Unterhaltungswert und brachte dabei sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede der Standpunkte der Politiker zum Vorschein. So wurde neben verschiedenen Lösungsmöglichkeiten auch der sogenannte „Grexit“ thematisiert, der einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion vorsieht. Dies stellte für den Europaparlamentarier Elmar Brok jedoch keine denkbare Lösung dar, da der Austritt Griechenlands aus dem Euro den Bankrott des Landes bedeuten würde und die EU in Folge dessen gleichermaßen in der Pflicht stünde, den Griechen finanziell unter die Arme zu greifen. Darüber hinaus würden die deutschen Investoren ihr angelegtes Geld verlieren und auch die Griechen müssten durch die Abwertung ihrer Währung mit einem Verlust an Kaufkraft, Inflation und Verarmung rechnen. Während Ute Koczy und Tim Kähler diese Meinung weitgehend teilten, sprach sich der als „Eurorebell“ überregional bekannt gewordene Frank Schäffler für den „Grexit“ in Verbindung mit einem folgenden Schuldenschnitt für Griechenland aus, da das Land aus seiner Sicht perspektivisch nur so wirtschaftlich gesunden könne. Weitere Finanzhilfen der Euro-Länder lehnte Herr Schäffler ab, während die anderen Teilnehmer diese nicht kategorisch ausschlossen, jedoch zwingend an staatliche Reformen Griechenlands knüpften. Uneinigkeit herrschte jedoch unter den Politikern in Bezug auf die Ausgestaltung der Reformen und die umzusetzenden Sparmaßnahmen der griechischen Regierung. In diesem Zusammenhang wurde neben der wirtschaftlichen auch die gesellschaftliche Situation in Griechenland kontrovers diskutiert.

Die Debatte wurde letztendlich mit der Frage an die Politiker nach einer persönlichen Vision für ein zukünftiges Europa abgeschlossen. Hierbei wurden Vorstellungen und Wünsche von einer gemeinsamen Wertegemeinschaft sowie einem Europa, das sich im Kollektiv Aufgaben wie dem Klimaschutz und dem Binnenmarkt stellt und diese gemeinsam bewältigt, deutlich.

Am Ende der Veranstaltung konnten dann auch Schülerinnen und Schüler aus dem Plenum Fragen an die Teilnehmer stellen.

Im Anschluss standen Herr Schäffler, Frau Koczy und Herr Dr. Ostermann (CDU-Bundestagsabgeordneter des Kreises Herford) im Rahmen von einstündigen Klassengesprächen den Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs Rede und Antwort über ihre Tätigkeit in der Politik. Diese interessanten Gespräche rundeten einen Vormittag, der ganz im Zeichen der Europapolitik stand,  erfolgreich ab.

Schauen Sie sich hier die Bildergalerie zur Podiumsdiskussion an.