Zum Inhalt springen

Informatik

Informatiker sind langhaarige Stubenhocker, die ihr halbes Leben ohne Tageslicht im Keller verbringen!? Dieses weit verbreitete, aber veraltete Bild gilt schon lange nicht mehr. Die Informatiker von heute sorgen für eine sichere (mobile) Kommunikation, für die Vernetzung von Menschen und für die verlässliche Navigation von Fahrzeugen. Tageslichttauglich sind sie allemal, wie uns Bill Gates, Marc Zuckerberg und Steve Jobs beweisen.

Das Friedrichs-Gymnasium bietet drei Möglichkeiten in den Informatikunterricht einzusteigen. Das Informatik-Lernstudio ist Jahrgangsstufenübergreifend und insbesondere für Schülerinnen und Schüler gedacht, die sich abseits des Unterrichts durch eigene Projekte den Einstieg in die Informatik erarbeiten oder sich bei vorhandenen Vorkenntnissen in kreativen Projekten verwirk-lichen wollen. Ein möglicher Schwerpunkt liegt im Bereich der Mikrocontroller, die in diversen Ausführungen zur Verfügung stehen, mit denen gemessen, gesteuert und geregelt wird und mit denen schon diverse Projekte verwirklicht wurden. Im Differenzierungsangebot der Mittelstufe (Klasse 8) erhalten die Schülerinnen und Schüler einen vertiefenden Einblick in die Funktionsweise eines Computers und machen erste Bekanntschaften mit der Codierung. Mögliche Inhalte sind die Einführung in HTML, CSS und LaTeX, die Schaltalgebra oder die Robotik mit Lego Mindstorms.

Mit dem Einstieg in die Informatik in der Einführungsphase (EF/J 10) wird dann an der Entwicklung von Software gearbeitet. Dabei geht es um Planung, Entwicklung und letztlich Implementierung eigener kleiner Programme oder Handy-Apps. Während der Umsetzung wird bereits auf die Programmierung des gesamten Projektes inklusiv Entwurf mit ULM und graphischer Oberflächen Wert gelegt, so dass die Schülerinnen und Schüler zur Implementation eigener Projekte befähigt werden. Die projektorientierte Arbeit spielt auch im weiteren Verlauf der Oberstufe eine große Rolle. Thematisch stehen Datenbanken, Netzwerkanwendungen und formalen Sprachen an, wobei in Programmierprojekte der Praxisbezug hergestellt wird.