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Musik

Workshop mit NWD-Musiker Aron Leijendeckers

Am letzten Schultag vor den Osterferien startete der Workshop um 11.30 Uhr: Daniel Heckmair Benjamin Kagl, Charlotte Keiff, Florian Rasch und Sebastian Scheel hatten sich in der Aula eingefunden, um in die Kunst des Orchesterschlagwerks eingeführt zu werden und dazu sollte Aron Leijendeckers von der Nordwestdeutschen Philharmonie sorgen! Im Mittelpunkt stand zunächst die kleine Trommel. „Wer die kleine Trommel spielen kann, kann alles spielen!“, skandierte der NWD-Musiker und er hatte natürlich Recht. Das Rezept ist die Sensibilisierung im Hinblick auf Haltung und Atmung oder wie ein Schlagzeug-Stick so in der Hand liegt, dass quasi mühelos unglaubliche Geschwindigkeiten erreicht werden. Weitere „Schlagübungen“ erfolgten mit einer Body-Percussion-Choreographie. Nicht schlecht staunten die „Lehrlinge“, als Herr Leijendeckers die Möglichkeiten unseres Orchesterglockenspiels vorführte. Wer hätte gedacht, dass mit diesem Instrument ein Vibrato möglich ist! Besondere Aufmerksamkeit erhielt das große Becken, mit dem auch so manche Aufführung des Orchesters steht oder fällt. Hier waren wir sehr glücklich darüber, aus professioneller Hand die richtige Handhabe zu erlernen. Es wäre sonst doch sehr schade, diese tollen Orchesterbecken nicht optimal einsetzen zu können, da unser Ehemaligenverein die hochwertige Neuanschaffung erst vor Kurzem ermöglicht hat! Die Becken werden mit dem Orchester erstmalig beim Sommerkonzert am 25.6. (Dienstag ab 18.30 Uhr) zu hören sein. Am Ende bleibt ein herzlicher Dank an Aron Leijendeckers von der Nordwestdeutschen Philharmonie, der sich sehr viel Zeit nahm, unseren Orchestermusikern und unserer Orchestermusikerin diese wertvollen Einblicke zu ermöglichen!

Oliver Alamprese

Hier der NW-Bericht von Ralf Bittner zum Kammerkonzert 12.03.2024

Applaus für die Musiktalente

Beim Kammerkonzert des Friedrichs-Gymnasiums überzeugen die Instrumentalistinnen und Instrumentalisten mit einem anspruchsvollen Programm.

Ralf Bittner

Herford. Seit 2017 gehören die Kammerkonzerte zu den Höhepunkten im Musikjahr des Friedrichs-Gymnasiums (FGH) und erneut erlebten die Zuhörenden in der Aula ein eindrucksvolles Konzert mit einem abwechslungsreichen, niveauvollen und unterhaltsamen Programm. Die „Camerata Fridericiana“ sorgte mit einem Satz aus der 5. Sinfonie von William Boyce und romantischen Melodien von Dvořák für den musikalischen Rahmen des mehr als zweistündigen Abends. Schon im lebendigen Zusammenspiel der Musizierenden im von Oliver Alamprese geleiteten Orchester zum Auftakt deutete sich an, was sich im Laufe des Abends eindrucksvoll bewahrheiten sollte: Am FGH musizieren eine ganze Reihe musikalischer Talente, für die bei den Schulkonzerten im Sommer und vor Weihnachten kaum Raum bleibt und die bei den Kammerkonzerten ihre Bühne finden. Dabei waren junge Musikerinnen wie Emma Karsch, die mit zarten Harfentönen die „Green Dragonfly“, die Libelle, durch die Aula fliegen ließ und später im Duett mit Ella Brinkhoff am Klavier noch einmal zu erleben war. Begleitet von Alamprese am Flügel gestaltete Flora Brinkhoff das „Allegro“ aus Brévals Sonate in C-Dur behutsam und doch lebendig. Wie unterschiedlich das Klavier als Soloinstrument klingen kann, zeigten Charlotte Keiff mit Debussys romantisch-zartem „Clair de Lune“, Alexander Sauer mit dem virtuos und energievoll vorgetragenen „Grand galop chromatique“ von Liszt und Florian Rasch, der mit „Wem die Stunde schlägt“ eine eigene Komposition vorstellte. Als „Tondichtung“ bezeichnet er diese, und tatsächlich ließ sein bald dynamisch-aufbrausendes, dann wieder zartes Spiel Bilder eines mit sich ringenden Individuums vor den Augen der Zuhörenden entstehen. Greta Corazza hatte sich für ihr Cello-Solo Bachs Prélude aus der Suite Nr. 1 G-Dur ausgesucht. Mit reichlich Applaus belohnt wurden die Duos Eva Alamprese (Cello) und Charlotte Keiff (Klavier) für Riedings Allegro moderato“ aus seinem Concerto Nr. 2 und das Vater-Sohn-Duo Ben-Luca und Andreas Spillmann mit dem Moderato aus Bériots „Duo Concertante“. Bei den Holzbläserinnen setzten Linda Feuerstein (Flöte) mit dem einfühlsamen Stück „Kiss The Rain“ von Yiruma, Alina Westmeier mit dem langsamen Satz aus dem 3. Klarinettenkonzert von Stamitz und Lea Oekermann an der Oboe mit Nielsens „Romanze und Humoresque“ und erneut Charlotte Keiff mit einem Walzer, diesmal an der Blockflöte, Akzente. Dass auch im von Michaela Scheel geleiteten Jazz-Ensemble gut aufgelegte Solisten musizieren, zeigte Trompeter Jarne Steffen beim dynamischen „Tea for Two“. Eindrucksvoll auch die zwei Sätze aus Telemanns a-Moll Sonate des Quartetts Aurelia Kersch (Violine), Charlotte Keiff (Alt-Blockflöte), Eva Alamprese (Cello) mit Haocheng Dario Lin am Cembalo als Gast. Viele Stücke wurden nicht nur an der Schule, sondern in Zusammenarbeit mit externen Musiklehrenden erarbeitet, die ebenso wie einige Ehemalige und Eltern die Aktiven beim Konzert unterstützten und so diesen überzeugenden Abend möglich machten. Und – wer weiß – vielleicht hat Schulleiterin Gudrun Horst de Cuestas ja recht mit ihrer Vermutung, dass an diesem Abend einige Talente am Beginn einer großen Karriere zu erleben gewesen sein könnten. Das wird die Zukunft zeigen, aber schon dieser Abend im Hier und Jetzt war bemerkenswert.

Die "Junge Oper Detmold" war für den Jg. 6 im FGH

Am 30.01.2024 fand in der Aula des FGH eine Opernaufführung für die Jahrgangsstufe 6, die von der "Jungen Oper Detmold" gespielt wurde, statt. Die Kosten hierfür hat freundlicherweise der Förderverein getragen. Es handelte sich hierbei um die Oper von " Hänsel und Gretel", die in der Orginalfassund von Engelbert Humperdinck komponiert wurde. Da das Stück schon vor ca. 100 Jahren entsandt, wurde es von dem Regisseur etwas verändert, indem die Arien gestrichen wurden und nur die volkstümlichen Lieder geblieben sind. Dadurch wurde es für die Kinder nicht allzu lang und die Handlung der Oper bleib unverändert. Eine weitere Besonderheit des Stücks war, dass einige Kinder aus den Klassen auch mitspielen durften. Zwei Kinder aus der 6a durften das Sandmännchen, das den Kindern Träume bringt und das Taumännchen, dass die Kinder erwachen lässt, spielen. Ebenfalls wurden jeweils zwei Kinder aus der 6a, 6b und 6c ausgewählt, die die Waldelfen spielten.  

In der Oper geht es darum, dass die Geschwister Hänsel und Gretel von der Mutter in den Wald geschickt werden, um Beeren zu sammeln. Zuerst geht alles gut, doch auf einmal verlaufen sich die Kinder im dunklen Wal. Nachdem sie eine Nacht im Wald verbracht haben und am nächsten Tag wieder hungrig durch den Wald irren, stoßen sie auf ein Hexenhaus, das wegen den Wänden, dem Dach und den anderen Bestandteilen des Hauses, die aus Lebkuchen bestehen, auch „Das Knusperhaus“ genannt wird. Was die Kinder allerdings nicht wissen, ist das in dem Knusperhaus eine böse Hexe wohnt, die die Kinder fressen will. Doch da Hänsel und Gretel sich von ihr nicht vormachen lassen, schlagen sie sie am Ende mit ihren eigenen Waffen und schieben sie in den Ofen, worauf hin sie verbrennt. Mit einem Mal kommen die Eltern der Kinder und alles wird gut.

Insgesamt war es eine sehr schöne Aufführung, wo viel gesungen und gelacht wurde. Insbesondere fand ich persönlich die Szene, wo Hänsel Gretel tanzen beibringen wollte am lustigsten. Die Opernsänger, die die beiden Rollen von den Kindern dargestellt haben, konnten sehr hoch und kräftig singen, ohne sich sonderlich anzustrengen, obwohl sie noch recht jung waren. Die drei Sänger von Hänsel und Gretel haben entweder als Solo oder im Duett gesungen. Am besten sind vermutlich die Hexe und der Vater in Person angekommen.

(Bericht von Elif, Veronika, Anna S. und Katharina aus der Klasse 6b)

 

Am 31.01.2024 wurde im FGH die abgewandelte Geschichte von dem berühmten Märchen Hänsel und Gretel von den Gebrüdern Grimm vorgestellt. Es war spannend. In der Geschichte verirrten sich Hänsel und Gretel tief in einem Wald, doch eine Hexe will sie auffressen.

Vorgestellt wurde diese tolle Oper von der „Jungen Oper Detmold“. Das Ensemble besteht aus drei Sängern, und zwar Hänsel, Gretel, Hexe, Vater und Mutter. Hänsel und Gretel hatten jeweils ihren eigenen Schauspieler/in. Die Hexe und der Vater wurden von der gleichen Person gespielt und die Mutter wurde von der Schulleiterin gespielt (Frau Horst de Cuestas).

Die Maße des Bühnenbildes passten nicht perfekt auf die Bühne, denn es ist ein portable Oper. Die Hintergrundmusik wurde durch Laufsprecher gespielt um Spannung aufzubauen. Es gab lauten, leisen, schnellen und langsamen Gesang. Insgesamt merkte man, dass das Ensemble sich viel Mühe gab und auch gut vorstellte mit den begrenzten Mitteln, die sie hatten.

Diese Opernaufführung wurde von Engelbert Humperdinck ins Leben gerufen. Er lebte von 1865-1921. Er machte sein Abitur in Paderborn und war Sohn eines Gymnasiallehrers.

Danke der Oper aus Detmold für die Aufführung!

(Bericht von Harun Ashraf, Klasse 6b)

Konzert der Big Band des FGH und dem JJO NRW

Ein wiederholtes Dankeschön an Ralf Bittner von der NW für den Bericht und die tollen Bilder.

 

 

Unser Weihnachtskonzert 2022 - Feierlich und fröhlich Richtung Fest

Beim feierlichen Weihnachtskonzert des Friedrichs-Gymnasiums in der gut gefüllten Münsterkirche begeistern Chöre und Instrumentalensembles mit einem vielseitigen Programm (ein herzliches Dankeschön an Ralf Bittner für den Bericht und die Bilder).)

Mit drei wunderbar lebendig musizierten Sätzen aus Tschaikowskys bekanntem Ballett „Schwanensee“ endete das fast zweistündige Weihnachtskonzert des Friedrichs-Gymnasiums in der Münsterkirche. Unter Leitung von Oliver Alamprese ließen die rund 40 Musiker des Orchesters erst die „vier kleinen Schwäne“ durch die Kirche trippeln und begeisterten dann mit der komplexen Walzerfolge „Tempo di valse“.

Das Stück mit seinen rhythmischen und motivischen Verknüpfungen ist nicht einfach zu spielen und wurde im Publikum beim ersten Weihnachtskonzert ohne Coronabeschränkungen seit 2019 mit verdientem Applaus belohnt.

„Die bekannte und beliebte Ballettmusik ist zwar keine Weihnachtsmusik im eigentlichen Sinne, passt aber trotzdem gut in die Zeit“, sagte Alamprese nachdem auch die letzen Töne des von allen Chören und Ensembles gemeinsam mit der Schulgemeinde gesungenen „Tochter Zion“ verklungen waren. Ein wenig klang auch Erleichterung durch, denn obwohl im Münster beim 75. Weihnachtskonzert des FGH eine beeindruckende Zahl von Schülerinnen und Schülern sangen und musizierten, fehlten einige krankheitsbedingt, so dass gerade in den Ensembles mit den erfahreneren Musikern wie Big Band und Orchester einige Ehemalige aus den jüngsten Abiturjahrgängen spontan aushalfen.

Mit „Wie soll ich dich empfangen“, „Macht hoch die Tür“ und „Es ist ein Ros’ entsprungen“ hatten der Unterstufenchor „Cantemus“, das „Ensemble Encore“ (Leitung Gudrun Horst de Cuestas) und das von Klaus Jahns geleitete Blockflötenensemble das Konzert eröffnet.

Mit lateinamerikanischem Schwung wünschten Junior Big Band und Big Band „Feliz Navidad“, bevor Chöre und Big Bands gemeinsam das beliebte „Amazing Grace“ musizierten.

Begleitet von Benjamin Kagl an der Orgel erklangen die „Hymn of Advent“ von beiden Chören und später Brittens „There is No Rose“ vom „Ensemble Encore“ von der Orgelempore und erfüllte so den Kirchenraum nicht nur musikalisch, sondern auch optisch. Mit Händels „Menuett“ und den traditionellen „The First Noel“ und „Deck the Halls“ präsentierte sich ein gut aufgelegtes Junior Orchester. Die Camerata Fridericiana, das Kammermusikensemble des FGH, bot mit Händels „Allegro“ und „Adagio“ Violinen und Celli Gelegenheit zum Glänzen.

Begleitet von Leni Alamprese an der Harfe erfreute das „Ensemble Encore mit Brittens „Balulalow“ und bestens harmonierenden Stimmen.

Wunderbar lebendig fielen später auch Scarlattis „Allegro“ und Menuett vom Blockflötentrio Charlotte Keiff, Lea Oekermann und Alina Westermeier und Aaron Beck am Cembalo aus.

 

Wir singen mit bei "Sieben Kontinente - eine Erde"!

Der Unterstufenchor des FGH wirkt an den Herforder Chorfesttagen mit. Zusammen mit Kinderchören aus Minden, Lübecke, Herford und Holzhausen/Nordhemmen führt das Ensemble das Musical "Oceana" auf, eine Komposition von Matthias Nagel.

Auf ihrem langen Vogelzug sieht die Küstenschwalbe Oceana, dass es unserer Erde nicht gut geht, aber auch, was Menschen tun können, um sie als unsere Heimat zu erhalten.

Die Uraufführung am 04.11.2022 um 18:00 Uhr in der Petrikirche Herford ist ausverkauft, kann aber über den Live-Stream der Petrikirche oder der Hochschule für Kirchenmusik auf YouTube verfolgt werden. Hier der Link: youtu.be/o79vdNBJ0lg