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Biologie

Online-Workshops der Uni Bielefeld besucht

Vor kurzem hat Bea Pfeiffer, Q1, an zwei Workshops der Universität Bielefeld teilgenommen. Entwickelt und durchgeführt wurden diese durch das Osthushenrich-Zentrum für Hochbegabungsforschung an der Fakultät für Biologie (OZHB).

Hier ist ihr Bericht über die beiden Tage:

Online-Workshop: „Lernen durch Bewegung“

Warum Bewegung schlau macht? Genau dieser Frage sind wir in dem Workshop der Uni Bielefeld in den Weihnachtsferien auf den Grund gegangen. Dazu haben wir uns mit exekutiven Funktionen des Menschen auseinandergesetzt. Diese sind kognitive Kontrollmechanismen des Körpers, die vor allem in komplexen Situationen, in denen automatisierte Reaktionen nicht ausreichen, notwendig sind. Exekutive Funktionen scheinen Studien zu Folge möglicherweise für den Schulerfolg eine größere Rolle zu spielen als die kognitive Intelligenz und das Beste dabei, exekutive Funktionen sind trainierbar! In dem Workshop haben wir uns zunächst erstmal generell mit dem Aufbau des Gehirns und der Reizweiterleitung befasst, sodass wir uns nach und nach erarbeitet haben, was bei uns im Körper vom Impuls bis zur Bewegung passiert. Anschließend haben wir uns konkret mit der Trainierbarkeit der exekutiven Funktionen befasst und konnten uns in praktischen Arbeitsphasen selbst Übungen zur Herausforderung unserer exekutiven Funktionen überlegen, welche entweder ein rein physisches/rein kognitives Training waren oder eine Kombination aus beiden, was am effektivsten ist. Außerdem haben wir online weitere Tests ausprobiert, welche u.a. sowohl die Konzentrationsfähigkeit, als auch die Reaktionsgeschwindigkeit und das Auffassungsvermögen (Arbeitsgedächtnis, Inhibition, Kognitive Flexibilität) gefordert haben.

Alles in allem war dies ein sehr interessanter und gelungener Workshop, welcher durch praktische Arbeitsphasen aufgelockert wurde und aus dem man nicht nur inhaltlich Informationen zum Gehirn und der Reizverarbeitung, sondern auch weiterführende Übungen und Anregungen zur Verbesserung der eigenen Lernfähigkeit für den Alltag gewinnen konnte.

Online-Workshop: „Genetik vs. Covid-19”

Dieser Workshop war in zwei Module unterteilt. Zunächst sind wir mehr ins Detail gegangen, was die Reizweiterleitung der Nervenbahnen angeht, sodass wir den genauen Mechanismus kennengelernt und uns schlussendlich angeschaut haben, wie Gifte (z.B. Nikotin, Alkohol, Gifte aus der Pflanzen-/Tierwelt) unsere Reizweiterleitung beeinflussen. Im zweiten Teil des Workshops ging es um das Covid-19 Virus und im Detail um die Methoden mit welchen das Virus nachgewiesen werden kann, aber auch wie eine Sequenzierung funktioniert, um herauszufinden, ob es sich um eine Mutation handelt. Abschließend wurde kurz angesprochen, welche Schritte bei einer Impfstoffentwicklung durchlaufen werden, allerdings ohne auf verschiedene Entwicklungsstufen genauer einzugehen. Dazu konnten wir jeweils ein E-learning Modul durcharbeiten, was sowohl Videos als auch Animationen oder Informationstexte beinhaltet hat.

Alles in allem, war der zweite Workshop „Genetik vs. Covid-19“ weniger interaktiv aufgebaut, sodass man sich die Inhalte selbst erarbeitet hat, nichtsdestotrotz war es sehr informativ und man hat einen ausführlichen Überblick über die Reizweiterleitung im Körper sowie verschiedenste Methoden der Gentechnik erhalten.

 

Exkursion der Q2 zum Biologiezentrum Bustedt

Nachdem durch Corona die Exkursionen der Biologie-Kurse der Q1 zum Biologiezentrum Bustedt entfallen mussten, hatten wir erfreulicherweise Ende August die Möglichkeit diese mit allen Biologiekursen (1x LK und 3x GK)– nunmehr in der Q2 – nachzuholen.

Bei schönem Wetter und unter fachlicher Anleitung wurde die Gewässergüte des örtlichen Brandbachs mit physikalischen, chemischen und biologischen Parametern bestimmt. Ein besonderes Gewicht kommt dabei dem sogenannten „Saprobienindex“ zu, für den die Schülerinnen und Schüler jede Menge Indikatororganismen im Bach gesucht und gesammelt haben. Anschließend wurden die Tiere kategorisiert und bestimmt, um so abschließend die Gewässergüte bestimmen zu können.

Die Bilder zeigen die Aktivitäten des Biologie Leistungskurses von Herrn Voßmeier.

Auch die 8. Klassen waren wieder im Biologiezentrum Gut Bustedt

Gleich zu Beginn des neuen Schuljahres konnten wir mit den Klassen 8a, 8b, und 8c das Biologiezentrum Gut Bustedt besuchen, um eine "Heckenexkursion" durchzuführen. Dabei wurden Heckenpflanzen und dort ansässige Tiere bestimmt. So lernte man auch den ökologischen Wert einer Hecke anhand ihrer Pflanzen abzuschätzen.

Am 18. August 2020 machte die Klasse 8a den Anfang. Wir waren nach 5 Monaten Corona-bedingtem Ausfall die erste Lerngruppe, die Gut Bustedt wieder besuchen konnte. Entsprechend groß war die Freude bei allen Beteiligten. Die Exkursion war eigentlich für den Monat Mai im Jahrgang 7 vorgesehen und wurde nun nachgeholt. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben ...

Erfolg bei der Internationalen JuniorScienceOlympiade

Beim aktuellen Durchgang der Internationalen JuniorScienceOlympiade (IJSO) haben Schülerinnen und Schüler des Friedrichs-Gymnasiums mit großem Erfolg teilgenommen.

Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Alles Tinte“. In der ersten Runde wurden kniffelige Aufgaben aus den Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik bearbeitet und gelöst. Dabei stand neben dem Wettbewerbsgedanken vor allem die Freude am Experimentieren im Vordergrund. Die Experimente beinhalteten unter anderem die eigene Herstellung und Erprobung von Tinte, das Gießen von weißen Rosen mit farbiger Tinte, die Erklärung für den „Tintenkiller“ und auch die Temperaturmessung mittels Tinte.

Mehr als 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 8 haben sich der Herausforderung gestellt und wurden dabei von Frau Panzlaff, Herrn Taake, Herrn Voßmeier und Herrn Dr. Widmer begleitet.

Insgesamt 8 unserer Teilnehmer haben sich auf Grund ihrer hervorragenden Ergebnisse in der ersten Runde für die zweite Runde in Form einer sehr anspruchsvollen Klausur über alle Naturwissenschaften qualifiziert und haben daran mit Erfolg teilgenommen.

Dies sind Charlotte Sophie Keiff, Jonas Voßhenrich, Mirja Büscher, Marlon Fricke, Pauline Sagasser, Mara Oppermann, Lilja Schlingmeier und Paula Rürup.

Wir gratulieren herzlich!

Mit ihrer hervorragenden Projektarbeit waren Emely Dyck und Leonie David bei dem Wettbewerb „Jugend testet“ von der Stiftung Warentest unter den besten 50 von 2311 Jugendlichen (und 618 Arbeiten)!

Die SchülerInnen des Biochemie-Differenzierungskurses der Klassen 9 haben zum wiederholten Male erfolgreich an dem Wettbewerb „Jugend testet“ der Stiftung Warentest teilgenommen. Sie haben in Kleingruppen ein Produkt, das sie interessiert, getestet und im Rahmen des Biochemie-Unterrichts untersucht. Emily Dyck und Leonie David haben z.B. "Haarfarben und Haartönungsmittel" genauer untersucht. Dabei kamen die beiden zu folgendem Fazit: 

"Nach der Auswertung der Ergebnisse haben wir festgestellt, dass chemische Haarfärbemittel nicht empfohlen werden können. Sie enthalten unterschiedliche gesundheitsschädliche sowie umweltschädliche Stoffe. Auch wenn chemische Färbemittel günstiger und viel leichter in der Handhabung sind, schädigen sie die Haare, indem sie die äußerste Schuppenschicht lösen und die natürliche Haarstruktur verändern. Dies widerspricht jedoch den Werbeaussagen der Hersteller, die behaupten die Haare seien gesünder und gepflegter nach der Färbung. Die pflanzlichen Farben hingegen, legen sich um das Haar und stärken somit die Haarstruktur. Sie stellen eine gute Alternative zu den chemischen Kolorationen, da sie ebenfalls permanente Ergebnisse erzielen."

Mit ihrer hervorragenden Projektarbeit waren Emely und Leonie unter den besten 50 von 2311 Jugendlichen (und 618 Arbeiten)! Weitere Informationen finden Sie dazu auf der Internet-Seite „https://www.test.de/jugendtestet“.

Auch im nächsten Schuljahr werden wir wieder mit SchülerInnen des Biochemie-Differenzierungskurses an einem solchen Wettbewerb teilnehmen. Die SchülerInnen haben dabei die Gelegenheit ihre fachwissenschaftlichen und praktischen Kompetenzen bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten und beim Anfertigen von Projektarbeiten zu verbessern, was eine gute Vorbereitung für die Oberstufe darstellt. Außerdem machen diese Projektphasen den (meisten) SchülerInnen und auch dem betreuenden Lehrer nicht nur viel Arbeit, sondern eine Menge Freude.

Was ist in der Wurst? - Molekulargenetische Tierartendifferenzierung

Der Biologie Leistungskurs Q1 hat selbst mitgebrachte Wurst auf die tierische Herkunft des Fleisches untersucht und so z. B. die Korrektheit der Packungsdeklaration überprüft. Dazu waren die Schüler*innen im Sicherheitslabor des „CeBiTec – Center for Biotechnology“ der Universität Bielefeld und wurden dort von Herrn Menting, der vor einigen Jahren selbst am Friedrichs-Gymnasium unterrichtet hat, empfangen und betreut. Zunächst wurde aus den Zellen der Wurstproben und von Fleischproben vier typischer Vergleichstierarten (Schwein, Rind, Pute und Pferd) die mitochondriale DNA per Lyse gewonnen, zentrifugiert, isoliert und anschließend mit der Polymerasekettenreaktion (PCR) millionenfach vervielfältigt. Durch die Behandlung mit Restriktionsenzymen wurden dann unterschiedlich lange DNA-Fragmente hergestellt, welche in der abschließenden Gelelektrophorese in verschiedenen Geltaschen im elektrischen Feld nach der Größe aufgetrennt wurden und so ein charakteristischen Bandenmuster ergaben.

Bei all diesen Arbeitsschritte musste mit professionellen Mikropipetten sorgfältig im Bereich von wenigen Mikrolitern (millionstel Liter) pipettiert werden, was den Schüler*innen durchweg gut gelang.

Der Labortag wurde von den Schüler*innen und ihrem Biologielehrer, Herrn Voßmeier, als sehr lehrreich und interessant bewertet, auch weil sie durch die praktische Erprobung molekulargenetischer Techniken diese sich viel besser vorstellen können.

Erfolge bei der Internationalen Biologie-Olympiade (IBO)

In diesem Jahr haben erfreulicherweise drei Schülerinnen des Friedrichs-Gymnasiums an dem sehr anspruchsvollen Wettbewerb der „Internationalen Biologie-Olympiade“ des „Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik“ (IPN) der Universität Kiel teilgenommen: Maresa Baus, Ina Landsmann und Kim Landsmann (alle Q1) . Alle drei haben sich in der ersten Runde kniffeligen Aufgaben, die deutlich über dem Niveau der Oberstufe liegen, gestellt und diese so gut gelöst, dass sie sich für die zweite Runde des Wettbewerbs in Form einer sehr schweren Klausur qualifiziert haben.

Die haben sie sehr gut bearbeitet und landesweit die hervorragenden Plätze 26 (Maresa Baus), 36 (Ina Landsmann) und 45 (Kim Landsmann) belegt. Da Maresa und Ina unter den besten 40 Schüler*innen in NRW waren, waren sie vor wenigen Tagen zu einer Feierstunde in Bergkamen eingeladen. In diesem Rahmen wurden ihnen die Urkunden mit einem kleinen Präsent von einem Vertreter des Ministeriums für Schule und Bildung NRW übergeben.

Nun wurden die ergänzenden Bundesurkunden an alle drei Schülerinnen von Frau Horst de Cuestas übergeben. Mit ihnen freut sich über den großen Erfolg ihr Biologie-Lehrer, Herr Voßmeier.

Erfolg bei "bio-logisch!"

Auch in diesem Jahr hat das Friedrichs-Gymnasium mit großem Erfolg am Wettbewerb „bio-logisch!“ teilgenommen. Dazu haben die Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Jahrgangsstufen 6 bis 9 spannende Experimente durchgeführt, knifflige Fragen beantwortet und selbst Lösungen konstruiert. Das Thema des Durchgangs lautete „Alles klar“ und handelte thematisch rund ums Wasser.

Neben den drei hervorragenden Platzierungen in Jahrgang 6, wodurch drei Schülerinnen am Regionaltag im Biologiezentrum Bustedt teilnehmen durften (ausführlicher Bericht siehe unten), haben sich viele Schülerinnen und Schüler des Friedrichs-Gymnasiums unter den besten 25% der Teilnehmer platzieren können.

Als beste Teilnehmerin schaffte es Kim Landsmann unter die besten 5% ihres Jahrgangs.

Vor kurzem wurden im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Urkunden mit Lob und Anerkennung durch die Schulleiterin, Frau Horst de Cuestas, und den MINT-Beauftragten und Biologielehrer, Herrn Voßmeier überreicht.

"bio-logisch!"-Wettbewerb wird mit Teilnahme am Regionaltag der Bezirksregierung auf Gut Bustedt belohnt

Beim diesjährigen „Bio-logisch!“-Wettbewerb haben in den Jahrgängen 5 und 6 drei Schülerinnen des Friedrichs-Gymnasiums so gute Arbeiten angefertigt, dass sie am „Regionaltag Bio-logisch!“ des Regierungsbezirks Detmold im Biologiezentrum Gut Bustedt teilnehmen durften. Dies ist eine besondere Auszeichnung, da sie damit unter den 20 besten Teilnehmern in dieser Region sind. Dabei war das Friedrichs-Gymnasium als einzige Schule der Stadt Herford dort vertreten.

Bei der Veranstaltung im Biologiezentrum Gut Bustedt lernten die Schülerinnen und Schüler die heimische Vogelwelt näher kennen und fertigten im Anschluss Vogelkästen selbst an, die bald die Nistmöglichkeiten in der Region erweitern werden.

Als Belohnung und Anerkennung bekamen alle zum Abschluss noch ein Buchpräsent überreicht.

Die ausgezeichneten Schülerinnen der jetzigen 7b sind Sophia Burchert, Paula Isabel Rürup und Yesim Yenigün. Mit ihnen freut sich ihr Biologielehrer Herr Voßmeier.