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Deutsch

Bundesweiter Vorlesetag 2018 - was lief am FGH?

Mit dem Aufkommen des Internets und der sozialen Medien ist das Lesen eines Buches für Jugendliche immer weiter in den Hintergrund gerückt. Um dem entgegenzuwirken, fand am 16.11.2018 der bundesweite Vorlesetag statt. Auch das FGH beteiligte sich mit verschiedenen Leseaktionen. 

"Wir machen mit, um das Lesen zu fördern und um zu zeigen, dass es Spaß macht sich mit einem Buch auseinanderzusetzen", sagt Gudrun Horst de Cuestas, Schulleiterin des Friedrichs-Gymnasiums Herford. Auch Mario Meier ist überzeugt, "Ich als Deutschlehrer mache gerne bei dieser Aktion mit, um für das Lesen zu begeistern." "Die Bücherei AG hat mit großen Engagement die Organisation übernommen", so Horst de Cuestas. Sie las den Schülern den Klassiker "Der Herr der Diebe" von Cornelia Funke vor. Nach einer kurzen Zusammenfassung der Vorgeschichte begann sie mit dem ersten Kapitel. Gespannt hörten die Schüler zu und lauschten der Geschichte. Ein wichtiger Aspekt sei, dass Lesen eine Gemeinschaft bilde, in der man sich sehr wohl fühle.

Auch die Lehrer kamen an diesem Vormittag nicht zu kurz. Ihnen wurde eine Geschichte von der Bücherei AG im Lehrerzimmer vorgelesen. Danach las Mario Meier aus dem Buch "Chill mal Frau Freitag" vor. "Lehrer lesen über Lehrer", kommentiert Meier das Buch mit einem Schmunzeln. In dem Buch schildert die Autorin Frau Freitag Szenen aus dem alltäglichen Leben einer Lehrerin und dem täglichen Kontakt mit den Schülern. Die Schüler hören gebannt zu, lachen und amüsieren sich über den zynisch-satirischen Schreibstil der Autorin. Lesen sei für Schüler vorteilhaft, da sie lernen, besser mit einer Sprache umzugehen. "Ein Buch kann auch lustig sein, das wollte ich den Schülern heute zeigen", so Meier.

Als besonderes Ereignis erklärte sich die Bücherei AG bereit, in der vierten Stunde in die fünften Klassen zu gehen, um den Schülern aus ihren Lieblingsbüchern etwas vorzulesen. "Besonders wichtig ist natürlich der pädagogische Aspekt, aber die Geselligkeit und Gemeinschaftlichkeit, die durch das Vorlesen entsteht, ist uns auch wichtig", sagt Gudrun Horst de Cuestas.

(Bericht Niklas Knop)

Der spannende Vorlesewettbewerb 2016 am Nikolaustag

Dieses Jahr fand der Vorlesewettbewerb am Dienstag, den 06.12.2016, in der 5. und 6. Stunde statt. Ein paar Wochen davor wurden zwei Gewinner pro Klasse ausgewählt, wobei jeder seinen Mitschülerinnen und Mitschülern drei Minuten vorgelesen hat. Der Vorlesewettbewerb findet für jede Klasse immer im sechsten Schuljahr statt.

Dieses Jahr wurde die Entscheidung zwischen fünf guten Lesern ausgetragen: Dominik und Emely aus der 6a, Julia L. und Franziska aus der 6b und Jenny aus der 6c. Jeder von ihnen durfte sich drei Freunde zum Zuhören aussuchen. Der spannende Wettbewerb fand im SLZ (Selbstlernzentrum) statt. Die Vorleser nahmen auf einem roten Sofa Platz.

Die Jury bestand aus zwei Mädchen der Bücherei AG und der Elternvertreterin der Deutsch-Fachschaft. Zuerst las jeder aus seinem eigenen Buch vor, danach aus einem Fremdtext. Die Entscheidung war sehr spannend und knapp. Am Ende lag nur ein Punkt zwischen Jenny und Julia L. Doch Jenny war die glückliche Siegerin.

Frau Kirchhoff, die Organisatorin, bedankte sich bei allen sehr herzlich. Als Preis bekam jeder Leser ein Buch geschenkt. Es war ein toller Tag!

Ein Artikel von Julia, Neela, Ariane, Maxima und Feline aus der 6b.