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Wenn der Nebel Teilchen sichtbar macht

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Auf der Zielgeraden der Q2 stand für die Schülerinnen und Schüler des Physik-Leistungskurses noch ein besonderes Projekt an: Mithilfe von Trockeneis und Isopropanol wurden im Unterricht Nebelkammern gebaut. Diese dienen dazu, durch Kondensation von Isopropanoldampf die Spuren von ionisierender Strahlung sichtbar zu machen. Die Schülerinnen und Schüler konnten so insbesondere Alpha- und Betastrahlung beobachten. Während die Alphastrahlung sich durch kürzere, dickere Spuren zeigte, machte sich die Betastrahlung durch längere, dünnere Spuren bemerkbar. Die Strahlung selbst kann kosmischen Ursprungs sein oder aus der natürlichen Umgebungsstrahlung bestehen, der wir alle permanent ausgesetzt sind.

Schnell wurde das Experiment abgewandelt und versucht, die Folgeprodukte von terrestrischer Radonstrahlung an elektrostatisch geladenen Ballons nachzuweisen. Die Experimente lockten auch einige andere Personen an, sodass am Ende auch einige Schülerinnen und Schüler des Physik-Grundkurses mithilfe der Nebelkammern die Strahlung beobachten konnten.

Wenn man schon einmal größere Mengen Trockeneis in der Schule hat, wurde dieses auch noch zur Herstellung von Speiseeis und für verschiedene andere kleinere Experimente genutzt. Da viele der benötigten Materialien wiederverwendet werden können, steht einer erneuten Durchführung dieser Experimente auch in Zukunft nichts im Wege. Der Physik-Leistungskurs bedankt sich auf diesem Weg auch noch einmal beim Förderverein des Friedrichs-Gymnasiums, der die Kosten für die benötigten Materialien übernommen hat.

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