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Was ist in der Wurst? - Molekulargenetische Tierartendifferenzierung

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Der Biologie Leistungskurs Q1 hat selbst mitgebrachte Wurst auf die tierische Herkunft des Fleisches untersucht und so z. B. die Korrektheit der Packungsdeklaration überprüft. Dazu waren die Schüler*innen im Sicherheitslabor des „CeBiTec – Center for Biotechnology“ der Universität Bielefeld und wurden dort von Herrn Menting, der vor einigen Jahren selbst am Friedrichs-Gymnasium unterrichtet hat, empfangen und betreut. Zunächst wurde aus den Zellen der Wurstproben und von Fleischproben vier typischer Vergleichstierarten (Schwein, Rind, Pute und Pferd) die mitochondriale DNA per Lyse gewonnen, zentrifugiert, isoliert und anschließend mit der Polymerasekettenreaktion (PCR) millionenfach vervielfältigt. Durch die Behandlung mit Restriktionsenzymen wurden dann unterschiedlich lange DNA-Fragmente hergestellt, welche in der abschließenden Gelelektrophorese in verschiedenen Geltaschen im elektrischen Feld nach der Größe aufgetrennt wurden und so ein charakteristischen Bandenmuster ergaben.

Bei all diesen Arbeitsschritten musste mit professionellen Mikropipetten sorgfältig im Bereich von wenigen Mikrolitern (millionstel Liter) pipettiert werden, was den Schüler*innen durchweg gut gelang.

Der Labortag wurde von den Schüler*innen und ihrem Biologielehrer, Herrn Voßmeier, als sehr lehrreich und interessant bewertet, auch weil sie durch die praktische Erprobung molekulargenetischer Techniken diese sich viel besser vorstellen können.

Weitere Bilder finden Sie unter "Über unsere Schule", "Aktuelle Berichte aus den Unterrichtsfächern" und "Biologie" oder direkt hier.

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