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Siegelauffrischung "Humanitäre Schule" 2020

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Das FGH ist erneut als "Humanitäre Schule" ausgezeichnet worden. Um das Siegel des Deutschen Roten Kreuzes führen zu dürfen, wird regelmäßig ein zweiteiliges Projekt durchgeführt. Im Januar diesen Jahres führte der Q2 Zusatzkurs Sozialwissenschaften von Herrn Meier den ersten Projektteil in Form eines Planspiels zur Friedenssicherung durch, bei dem ein fiktiver - aber realitätsnaher -  kriegerischer Konflikt nachgespielt wurde.

Kürzlich wurde der zweite Projektteil von dem Erdkunde-LK der Q2 unter der Leitung von Frau Dümke durchgeführt. Der Schwerpunkt lag hier auf der sozialen Stadtplanung am Beispiel einer Neubausiedlung in Kapstadt (Südafrika).

Die Schülerinnen und Schüler skizzierten in Gruppen einen Grundstücksbauplan für eine Neubausiedlung in Kapstadt, in die 2000 Personen einer informellen Siedlung einziehen sollen. Elektrizität, Abwasserentsorgung, etc. wurde hierfür von der Regierung gestellt. Bevor die Teilnehmer den Plan entwickelten, trafen sie sich in Gruppen verschiedener Interessenvertreter (Jugendliche, ältere Menschen, Familien, Allteinerziehende) und legten zusammen die Wünsche für eine lebenswerte Siedlung für alle Interessensgruppen fest.

Zu Beginn der Stunde wurde zunächst geklärt, was ein Slum ist und welche Probleme in diesen Wohnverhältnissen in Südafrika existieren. Dadurch wurde die Notwendigkeit der Umsiedlung der Bewohner sehr deutlich. Hierfür stellte Frau Dümke im Anschluss das Projekt der sogenannten Core-Häuser vor. Das sind von der Regierung bereitgestellte Ein-Raum-Häuser, die beliebig erweitert werden können. Durch die Umsiedlung soll das Wachstum der Slums eingedämmt werden.

Die Schülerinnen und Schüler skizzierten in Gruppen einen Grundstücksbauplan für eine Neubausiedlung in Kapstadt, in die 2000 Personen einer informellen Siedlung einziehen sollen. Elektrizität, Abwasserentsorgung, etc. wurde hierfür von der Regierung gestellt. Bevor die Teilnehmer den Plan entwickelten, trafen sie sich in Gruppen verschiedener Interessenvertreter (Jugendliche, ältere Menschen, Familien, Allteinerziehende) und legten zusammen die Wünsche für eine lebenswerte Siedlung für alle Interessengruppen fest. So zum Beispiel verlangten alleinerziehende Eltern Betreuung für ihre Kinder, während Jugendlichen Sporteinrichtungen wichtig waren. Mit einer Liste von Anforderungen wurden neue Gruppen, in denen jeweils verschiedene Interessenvertreter Berücksichtigung fanden, gebildet. Die Schülerinnen und Schüler planten Siedlungen, in denen es nicht nur darauf ankam, welche Institutionen gebaut werden sollten, sondern auch, an welchen Standorten und in welcher Anzahl diese entstehen sollten. So waren die entstandenen Siedlungen im Sinne einer lebenswerten Wohnumgebung am Ende mit Bildungseinrichtungen, Parks, Supermärkten und Freizeitmöglichkeiten ausgestattet.

Obwohl jede Siedlung unterschiedlich aufgebaut ist, haben zum Schluss doch alle eines gemeinsam: Sie machen für die neuen Bewohnerinnen und Bewohner ein Leben unter menschlichen Bedingungen möglich.

 

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