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"H.E.L.P.": Sowi ZK aus der Q2 führt das Planspiel "Humanitäre Schule" durch

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Am Samstag, den 18.01.2020 hat sich der SOWI-ZK von Herrn Meier für die Durchführung eines Planspiels in der Schule getroffen. Bei diesem wurde ein fiktiver - aber realitätsnaher - kriegerischer Konflikt nachgespielt.

Konkreter ging es dabei um einen Bürgerkrieg, eine daraus resultierende Flüchtlingskrise und eine bevorstehende humanitären Katastrophe auf dem afrikanischen Kontinent. Thematsich ist das Planspiel folgerichtig im Bereich der internationalen Sicherheitspolitik und Friedenssicherung angesiedelt. Diese Thematik wurde in den vorhergehenden Unterrichtsstunden im Zusatzkurs der Jahrgangsstufe 12 intensiv in den Blick genommen. Bereits im Dezember waren drei Schülerinnen über ein Wochenende nach Münster gefahren, um sich beim Deutschen Roten Kreuz zu Scouts ausbilden zu lassen, damit sie beim Planspiel als Spielleitung fungieren können. Am Samstag, den 18.01.2020 hat sich der SoWi-ZK von Herrn Meier für die Durchführung eines Planspieles in der Schule getroffen. Bei diesem wurde ein ausgedachter Konflikt nachgespielt, konkreter ging es dabei um einen Bürgerkrieg, einer daraus resultierenden Flüchtlingskrise und einer bevorstehende humanitären Katastrophe. Bereits im Dezember waren drei Schülerinnen für ein ganzes Wochenende nach Münster gefahren, um sich schulen zu lassen, damit sie beim Planspiel als Spielleitung fungieren können. Die Weiterbildung wurde vom Deutschen Roten Kreuz angeboten und auch finanziert. Die Schülerinnen und Schüler trafen am Samstag um 9:00 Uhr zusammen und wurden von den Scouts nach einer kurzen Einführung in mehrere Konfliktparteien aufgeteilt. Diese trafen sich erst einmal als Gruppe, damit die Interessen und Taktiken bestmöglich besprochen werden konnten. Anschließend kam man in Verhandlungsrunden mit anderen Konfliktparteien ins Gespräch und debattierte über mögliche Lösungsansätze und Kompromisse, die möglichst alle Parteien zufriedenstellen würden. Bei den Verhandlungen kam es auf gute Diplomatie und Verhandlungsgeschick an, um die Gegenseite nicht zu verschrecken und damit einen Deal unmöglich zu machen. In der anschließenden Abschlusskonferenz konnten alle Parteien ihre Interessen noch einmal darlegen und diskutieren, um zu versuchen eine Kompromisslösung zur Beendigung des bewaffneten Konflikts zu erreichen. Dies gelang uns jedoch nicht und so war am Ende des Spiels keine Lösung gefunden. Ein Ausgang, der für die Beteiligten zwar zunächst unbefriedigend erschien, jedoch die Realität der Kriege und Konflikte weltweit durchaus widerspiegelt. Den Schülerinnen und Schülern gefiel der Tag insgesamt sehr gut, da man Einblicke in die politische und diplomatische Arbeit gewinnen konnte und jedem bewusst wurde, wie schwierig es ist, einen bewaffneten Konflikt zwischen verschiedenen Interessensgruppen beizulegen. Herr Meier war vom Engagement der Beteiligten begeistert und der Kurs kann das Planspiel anderen SOWI-Kursen nur weiterempfehlen, da hier Theorie und Praxis der internationalen Friedenssicherung spielerisch miteinander verbunden werden. 

Zu dem Projekt „Humanitäre Schule“ gehört neben dem Planspiel „H.E.L.P“ auch ein soziales Projekt, welches nun in den nächsten Wochen durchgeführt wird.

Weitere Informationen zum Planspiel finden Sie hier.

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