Feierlich und fröhlich Richtung Fest

| Aktuelle Themen

Beim feierlichen Weihnachtskonzert des Friedrichs-Gymnasiums in der gut gefüllten Münsterkirche begeistern Chöre und Instrumentalensembles mit einem vielseitigen Programm (ein herzliches Dankeschön an Ralf Bittner für den Bericht und die Fotos).

Mit drei wunderbar lebendig musizierten Sätzen aus Tschaikowskys bekanntem Ballett „Schwanensee“ endete das fast zweistündige Weihnachtskonzert des Friedrichs-Gymnasiums in der Münsterkirche. Unter Leitung von Oliver Alamprese ließen die rund 40 Musiker des Orchesters erst die „vier kleinen Schwäne“ durch die Kirche trippeln und begeisterten dann mit der komplexen Walzerfolge „Tempo di valse“.

Das Stück mit seinen rhythmischen und motivischen Verknüpfungen ist nicht einfach zu spielen und wurde im Publikum beim ersten Weihnachtskonzert ohne Coronabeschränkungen seit 2019 mit verdientem Applaus belohnt.

„Die bekannte und beliebte Ballettmusik ist zwar keine Weihnachtsmusik im eigentlichen Sinne, passt aber trotzdem gut in die Zeit“, sagte Alamprese nachdem auch die letzen Töne des von allen Chören und Ensembles gemeinsam mit der Schulgemeinde gesungenen „Tochter Zion“ verklungen waren. Ein wenig klang auch Erleichterung durch, denn obwohl im Münster beim 75. Weihnachtskonzert des FGH eine beeindruckende Zahl von Schülerinnen und Schülern sangen und musizierten, fehlten einige krankheitsbedingt, so dass gerade in den Ensembles mit den erfahreneren Musikern wie Big Band und Orchester einige Ehemalige aus den jüngsten Abiturjahrgängen spontan aushalfen.

Mit „Wie soll ich dich empfangen“, „Macht hoch die Tür“ und „Es ist ein Ros’ entsprungen“ hatten der Unterstufenchor „Cantemus“, das „Ensemble Encore“ (Leitung Gudrun Horst de Cuestas) und das von Klaus Jahns geleitete Blockflötenensemble das Konzert eröffnet.

Mit lateinamerikanischem Schwung wünschten Junior Big Band und Big Band „Feliz Navidad“, bevor Chöre und Big Bands gemeinsam das beliebte „Amazing Grace“ musizierten.

Begleitet von Benjamin Kagl an der Orgel erklangen die „Hymn of Advent“ von beiden Chören und später Brittens „There is No Rose“ vom „Ensemble Encore“ von der Orgelempore und erfüllte so den Kirchenraum nicht nur musikalisch, sondern auch optisch. Mit Händels „Menuett“ und den traditionellen „The First Noel“ und „Deck the Halls“ präsentierte sich ein gut aufgelegtes Junior Orchester. Die Camerata Fridericiana, das Kammermusikensemble des FGH, bot mit Händels „Allegro“ und „Adagio“ Violinen und Celli Gelegenheit zum Glänzen.

Begleitet von Leni Alamprese an der Harfe erfreute das „Ensemble Encore mit Brittens „Balulalow“ und bestens harmonierenden Stimmen.

Wunderbar lebendig fielen später auch Scarlattis „Allegro“ und Menuett vom Blockflötentrio Charlotte Keiff, Lea Oekermann und Alina Westermeier und Aaron Beck am Cembalo aus.

Zurück
2022_Mu_WK_001.jpg
2022_Mu_WK_002.jpg
2022_Mu_WK_003.jpg
2022_Mu_WK_004.jpg
2022_Mu_WK_005.jpg