Drei Preise bei Jugend forscht

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Beim diesjährigen „Jugend forscht“ Wettbewerb hat Bea Pfeiffer (Q2) mit großem Erfolg teilgenommen. Sie hat das Insektensterben in Lüftungsanlagen und Möglichkeiten dies zu reduzieren erforscht und anhand von mehreren tausend Insekten untersucht. Sie fasst ihre Arbeit selbst wie folgt zusammen:

„In der Arbeit habe ich mir die Aufgabe gestellt zu prüfen, in wieweit Lüftungsanlagen zum Insektensterben beitragen, und ob meine selbst entwickelten Lösungsansätze dieses minimieren können. Dazu habe ich untersucht, welche und wie viele Insekten in einem Lüftungssystem verenden. Anschließend habe ich die eigenen Lösungsansätze -- feine Gitterkonstruktionen, um Insekten frühzeitig abzufangen, und Zeitschaltungen, um den Luftsog zu unterbrechen, sowie einen firmeneigenen Kegelfilter – getestet. Das Ergebnis zeigt, dass ohne Maßnahmen Milliarden von Insekten jährlich in Deutschland in Lüftungssystemen verenden, Tendenz steigend. Der Lösungsansatz des nach innen gewölbten Siebs mit Zeitschaltung hat am effektivsten das Insektensterben in Lüftungssystemen reduziert. Bei der Auswertung ist zu beachten, dass die Ergebnisse durch die unterschiedlichen, teilweise kurzen Testreihen, die Witterungsbedingungen und die jahreszeitlichen Schwankungen des Insektenaufkommens beeinflusst sein könnten.“

Diese herausragende Arbeit wurde mit dem 1. Preis in der Regionalrunde und einem Sonderpreis „Umwelt“ des NRW-Umweltministeriums ausgezeichnet. Zudem hat Bea Pfeiffer sich damit für den Landeswettbewerb im April qualifiziert. Die Arbeit wurde schulisch von Herrn Voßmeier betreut. Dies wurde mit dem „Preis für engagierte Talentförderer“ der Heinz- und Gisela Friedrichs-Stiftung anerkannt.

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