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17.11.2016

Turbulent und voll Elan

Die Theater AG des Friedrichs-Gymnasiums wagt sich an William Shakespeares "Was ihr wollt"

Von Philipp Tenta

Herford. Sich an einen der ganz Großen der Bühnenliteratur mit einer Schüler AG heranzuwagen scheint ein tollkühnes Wagnis zu sein, doch die Aufführung von Shakespeares "Was ihr wollt" zeigte wie gerade ein großer Klassiker junge Schauspieler über unsichere See führen kann.

Nach einem Schiffsbruch stranden Viola und ihr Bruder Sebastian, getrennt voneinander an der Küste Illyriens, wo sie sich kurz darauf in eine turbulente, amouröse Verwechslungskomödie verstricken. Parallel zu diesen geistreichen Verwirrungen der "Edlen" wird eine burleske Posse auf die Bühne gestellt, die dem jugendlichen Elan der Mitwirkenden sicher mehr entgegenkommt. Hier glänzte vor allem Jan Spanhofer, der als Sir Toby Erinnerungen an den jungen Christoph Waltz wachrief. Souverän auch Simone Rau als Kammerzofe Maria.

Schauspielerinnen übernehmen Männerrollen

In der elisabethanischen Zeit mussten die weiblichen Rollen noch von Knaben gespielt werden, in Theater AGs herrscht hingegen meist ein chronischer Überschuss an Mädchen. Damit standen viele der jungen Schauspielerinnen vor der Herausforderung Männerrollen zu übernehmen, die in der Regel Schauspielern der Großvatergeneration übertragen wird.

Hannah Schürkamp als Malvolio und Paulina Schweppe als singender Narr haben sich von dieser Herausforderung nicht abschrecken lassen und eine beeindruckende Leistung geliefert. Nicole Kehr stellte eine selbstbewusste, moderne Gräfin Olivia auf die Bühne. In der zentralen Rolle der Viola überzeugte Jana Hellmann nicht nur im Zusammenspiel, sondern auch bei den anspruchsvollen Monologen dieser Rolle.

Licht und Technik funktionierten makellos wie bei einem eingespieltem Team. Bühnenbild und Requisite zauberten, ohne historisierenden Firlefanz, einen Fürstenhof auf die Bühne.

Ronald Scheibe-Hopmann, Leiter des Literaturkurses am Friedrichs-Gymnasium, hatte die Regie übernommen und schaffte es mit sicherer Hand sowohl seine Schützlinge als auch das Publikum für Shakespeare zu gewinnen.

Aus der "Neuen Westfälischen" vom 17.11.2016