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10.02.2014

Mitreißender Variete-Abend am FGH

Abiturienten vom Friedrichs zieht es in den Dschungel

Eine turbulente Odyssee

"Hakuna Matabi - Kein Ding für?n King": Abiturienten vom Friedrichs zieht?s in den Dschungel

VON RALF BITTNER

Herford. Nur noch wenig Zeit bis zum Abitur, und fünf Schüler des Friedrichs-Gymnasiums scheinen vom rechten Weg abgekommen zu sein. Laura Ottensmann, Julian Leichert, Anna Mantas, Eileen Niewöhner und Vera Schmitz irren durch den Dschungel. "Hakuna MatABI. Kein Ding für?n King" ist der schwungvolle Varietéabend der Zwölftklässler überschrieben.

Die vom "König der Leben" inspirierte Odyssee stellt die Gruppe vor manch überraschende Aufgabe. Sie bekommen jedoch Hilfe vom Erdmännchen Timon und Warzenschwein Pumbaa. Schüler und Dschungelbewohner verstehen sich sofort, teilen sie doch die entspannte Lebensphilosophie "Hakuna Matata - Die Sorgen bleiben dir immer fern".

Und im Dschungel ist einiges los, trotzdem bleibt Zeit für ein Klaviersolo (Anna Mantas), flotte Tanzeinlagen und denkwürdige Begegnungen mit Vertretern aus dem Lehrerkollegium. Ein Audi TT im Dschungel, Wettrinken am Lagerfeuer, ein Tanz um die schwangere Pädagogin, ein ziemlich zerstreuter "JJ" - große Teile des Kollegiums treiben sich liebevoll überzeichnet ebenfalls im Dickicht herum.

Auf der Suche nach ihrem Schloss bleibt den Abenteurern kaum ein Schrecken erspart. Auf einem Berg begegnen sie den Hipstern vom Mathilde-Gymnasium, können sich beim Wissenstest jedoch locker durchsetzen. Da staunen selbst Sheldon Cooper (Julius Rau), Penny (Lea Watzlawek) und Amy (Nora Maaßen), die Zeit für einen Abstecher aus ihrer TV-Serie "The Big Bang Theory" in den Dschungel haben.

Das Varieté setzt auf Tempo. Kaum zu glauben, dass die Proben erst um den Jahreswechsel begonnen hatten. Geprobt wurden die Nummern in vielen Kleingruppen, doch Nora Maaßen und Sophia Budde führten die Fäden zu einem flotten, stimmigen Ganzen zusammen.

Kein Varieté am Friedrichs ohne Band. Mit dem balladesken "Save me" entlässt die Formation die Zuschauer in die Pause. Danach startet der Showblock mit rhythmisch-witzigem Trommeldialog, Ballett- und Street-Dance-Solo. Im blauen Zwielicht tauchen die fünf Helden wieder auf, die jetzt an einem riesigen Skelett umherirren: so verknöchert kann nur das Ravensberger Gymnasium sein. Mit Aceton müssen sie das Gebäude schrubben, eine Anspielung auf ein Vorfall im wahren Leben: mit Panzerband hatten die Abiturienten Plakate für eine Vorabiparty an den Gläsernen Vorbau der Nachbarschule geklebt und sich damit eher weniger Freunde gemacht. Den Wettstreit um das Recht zu passieren, gewinnen die FGHler locker, kein Wunder, sind die Nachbarn noch immer abgelenkt und auf der Suche nach dem roten Faden ihres Varietés.

Kurz vor dem Ziel lassen sich die fünf aber weder von Hyänen noch von einem Test ihrer sozialen Kompetenzen aufhalten. Wenn sich Lehrer ums letzte Mettbrötchen streiten, wird flugs ein zweites gekauft.

(aus:
Mandy Gronemeier und Christina Haas verzaubern mit einer atemberaubenden Turnshow, und bis zum Finale steigert sich das Tempo weiter, vor allem tanzende Jungs reißen immer wieder zu Beifallsstürmen hin. Schließlich - wer hätte Anderes erwartet? - erreichen die Schüler ihr Ziel, Schulleiterin Horst de Cuestas, genauer ihr Double Pauline Schürstedt, springt aus der Kiste und verleiht ihren Kings die Kronen. Acht Jahre im Dschungel sind halt "kein Ding für?n King". Das FGH hat gleich 90 davon, und die zeigen sich von ihrer besten Seite.

(aus: Neue Westfälische,  Montag 10. Februar 2014)