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07.11.2013

Hier macht die Pause noch mehr Spaß

Artikel über Mensa aus dem Herforder Kreisblatt

Herford (HK). Grüne Wände, gelbe Stühle und eine große rote Sitzbank: Die neue Mensa des Friedrichs-Gymnasiums kann sich sehen lassen. Nach etwa dreieinhalb Monaten Bauzeit wird sie heute Abend feierlich eröffnet.

Dass die neue Mensa jetzt so aussieht, ist nicht nur Architekten zu verdanken. Auch drei Schülerinnen des Gymnasiums haben sich an den Planungen beteiligt. Während eines Schulpraktikums bei der Firma Moysig haben sich Jacqueline Fleer, Pauline Sander und Sophia Horst de Cuestas überlegt, wie die neue Mensa gestaltet werden könnte. »Uns war es wichtig, dass bunte Farben in die Mensa kommen und dass es für Oberstufenschüler einen Ort gibt, an dem sie sich in den Freistunden aufhalten können«, sagt Pauline Sander. Diese Idee wurde in die Planungen mit einbezogen. Ein großes, rotes Sofa bietet genug Platz für einen Plausch in der Pause. Auch das Farbkonzept der drei Freundinnen wurde übernommen, genau wie die Lampen, die sie für die neuen Räume ausgesucht haben. Und auch Gudrun Horst de Cuestas brachte einen Wunsch in die Gestaltung ein: »In den Raumteiler neben der Sitzbank kommt ein Aquarium«, sagt sie.

Die Schulleiterin ist mit dem Ablauf der Arbeiten zufrieden. »Bis zum Tag der offenen Tür am kommenden Samstag sollte die Mensa fertig sein. Das haben wir geschafft!« Zwar fehle noch die eine oder andere Kleinigkeit, »wenn man aber bedenkt, wie lange die Planungen für eine Mensa schon laufen, sind wir froh, dass jetzt alles fertig ist«, sagt Horst de Cuestas. Statt vorher 40 finden dort jetzt knapp 100 Schüler Platz.

Ab Februar soll es dann eine Salatbar und warmes Mittagessen geben. Die Eltern hätten sich für ein Konzept ausgesprochen, in dem alle Kinder der Klassen fünf bis sieben im Klassenverbund zu Mittag essen. Ab dem nächsten Schuljahr soll dann auch eine feste Mittagspause eingeführt werden. Geliefert wird das Essen von dem Integrationsunternehmen LKS, das sich auch am Königin-Mathilde-Gymnasium um das Catering kümmert.

60   000 Euro hat der Umbau der Mensa gekostet. 30   000 Euro davon trägt die Stadt Herford, 20   000 Euro werden von der Sozialstiftung Martin Schmidt übernommen, zu der der Ehemaligenverein für diesen Zweck Kontakt aufgenommen hat. Dieser und der Förderverein der Schule übernehmen die Kosten für die Inneneinrichtung, die Horst de Cuestas mit etwa 16   000 Euro beziffert.

aus: Herforder Kreisblatt, 7.11.2013)