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13.11.2013

Ein Sommernachtstraum

Vorschau des Herforder Kreisblattes auf die Aufführung von "Ein Sommernachtstraum"

Ein Sommernachtstraum - Theatergruppe des Friedrichs-Gymnasiums führt Shakespeare-Stück auf

Herford(HK). Es ist eine Liebesgeschichte mit allerhand komischen Verwicklungen – das zeitlose Theaterstück »Ein Sommernachtstraum« von William Shakespeare. Heute und morgen Abend führt die freie Theatergruppe des Friedrichs-Gymnasiums das weltberühmte und meistgespielte Stück mit viel Spielfreude und Humor in der Aula auf.

Kaum ein Werk des britischen Jahrhundertdichters William Shakespeare wurde häufiger aufgeführt als die Komödie um die Verstrickungen zweier Liebespaare. Unter der Leitung von Ronald Scheibe-Hopmann und Dr. Egon Gindele bringen die Schüler der freien Theatergruppe des Friedrichs-Gymnasiums, das Stück heute und morgen Abend um 19.30 Uhr in einer leicht modernisierten Fassung auf die Bühne. Die Idee für das Stück »Ein Sommernachtstraum« kam von Sarah Kleemeyer. Sie spielt die junge Hermia, die sich entscheiden muss, ob sie nach dem Willen ihres Vaters den ungeliebten Demetrius oder, unter Androhung des Todes, den geliebten Lysander zum Mann nimmt.

»Ich finde es sehr gut, dass es nicht nur eine große Hauptrolle gibt, sondern viele gleichwertige Rollen. Das ist besonders schön und stärkt das Gemeinschaftsgefühl«, sagt die Schülerin. Ronald Scheibe-Hopmann hält das gewünschte Werk ebenfalls für sehr passend: »Es geht um junge Menschen, Liebe und Zurückweisung. Diese Liebesverwirrungen und eine Reihe unglücklicher Missgeschicke führen zu handfesten Identitätskrisen. Das ist ein Thema, was auch unsere Schüler, sowie alle Jugendlichen betrifft und ihre eigenen Probleme behandelt.«

Als »interessant und faszinierend« beschreibt der ehemalige Lehrer das Stück, weil Shakespeare die Verwirrungen und die entfesselte Gier in Verbindung mit der Umweltzerstörung bringe. »Shakespeare zeigt auf, dass die menschliche Gier fatale Folgen für die Ordnung der Natur und die Umwelt haben kann«, so Ronald Scheibe-Hopmann. Mitorganisator und ehemaliger stellvertretender Schulleiter, Dr. Egon Gindele, betont, dass die Schüler durch das Schauspiel auch viel für sich selbst lernen und ihre eigene Persönlichkeit weiter entwickeln können. »Das ist natürlich ein wichtiges Ziel für uns.«

(aus: Herforder Kreisblatt vom 13.11.2013)