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02.10.2014

Religionskursus des Friedrichs-Gymnasiums hilft beim Bewältigen der Gaben für die Flüchtlinge

VON RALF BITTNER

Herford. "Macht bitte Kartons für Damen-, Herren- und Kinderkleidung, Spielsachen, Hygieneartikel und Schuhe", gibt Religionslehrerin Mareike Brockmeier ihre Anweisung an die 29 Zehntklässler vom Friedrichs-Gymnasium. Die haben sich in einer Fahrzeughalle bei der Feuerwehr getroffen, um die  Spenden für die Flüchtlinge in den Blocks an der Ulmenstraße zu sortieren.

Am Wochenende um den 21. September herum hatte das Land die Stadt Herford mit der Unterbringung von 326 Flüchtlingen in den ehemals von britischen Soldaten bewohnten Häusern überrascht. Seither wollen viele Herforder mit  Spenden helfen.

Da die  Spenden an der Unterkunft nicht direkt abgegeben werden können, gibt es auf dem Gelände der Feuerwehr eine Annahmestelle. Zu denen, die helfen wollten, gehörte auch Brockmeier. Als sie ihre  Spenden bei der Feuerwehr abgeben wollte, erfuhr sie, dass dort das Material nur gelagert, aber nicht sortiert werden kann.

Ihre Schüler erklärten sich spontan dazu bereit, beim Sortieren zu helfen und nach Absprachen mit Feuerwehr und Rotem Kreuz ging es los. Die Schüler übernahmen die grobe Vorsortierung, danach wird der DRK-Kreisverband Herford-Stadt die Kartons abholen. "Drei Lkw voll haben wir schon abgeholt", sagt Michael Thiel vom DRK, "was jetzt noch bei der Feuerwehr liegt, sind sicher noch einmal zwei bis drei Lkw-Ladungen." Beim DRK werden die vorsortierten  Spenden noch einmal sortiert und auf Benutzbarkeit überprüft und anschließend zur Unterkunft gefahren.

"Wir hoffen, dass wir das möglichst schnell schaffen", sagt Thiel, "und die Vorarbeit der Schüler ist uns dabei wirklich eine große Hilfe."

Aus: Neue Westfälische, Donnerstag 02. Oktober 2014