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01.02.2016

Schüler auf der Flucht vor Sklaverei

400 Besucher beim Varieté-Abend des FGH

Von Sophie Hoffmeier

Herford(HK). Drei Schulen leben in Sklaverei. Die Schüler des Friedrichs-Gymnasiums wagen die Flucht. Ein spannender Kampf um die Freiheit beginnt. 400 Besucher haben am Freitagabend beim Varieté-Abend die Geschehnisse in »Abu Dhabi« verfolgt.

Entkräftet schleppt sich eine Gruppe Schüler über den Schulhof. Ihre Kleidung ist zerfetzt und voller Dreck, die Hände in Ketten gelegt. Sie recken sich nach oben, werden von der Sonne geblendet. Doch dies soll vorerst der letzte Moment in Sklaverei sein – kurz darauf gelingt ihnen Flucht. Um wirklich frei zu sein, fehlt den Schülern des FGH jedoch das Abitur. Wird ihnen der Scheich helfen können?

Ihre Lehrer versetzt die Flucht in helle Aufregung. Sie verhängen den Notstand und bilden Teams, um die Geflohenen so schnell wie möglich zu finden. Auf die Frage, was den bloß schief gelaufen sei, ist die klare Antwort: G8. Die Abiturienten schaffen es bei ihrem Varieté-Abend, diesen ernsten, politischen Hintergrund in einen dynamischen und gut durchdachten Abend zu verpacken. Ihre Suche nach den Schülern führt die Pädagogen zunächst zum KMG nach Rom, wo die Schüler noch in Sklaverei leben. Auch wenn sie hier keine Informationen bekommen, so gibt es den Lehrern Jens Voßmeier und Andreas Baranowski, die das Duo »Unvoßbar« bilden, die Chance, den Song »Denkmal« in neuem Gewand zu präsentieren. »Sie haben uns die Schule besprüht. Jeder Vollidiot weiß, dass uns das nicht imponiert«, singen sie und spielen damit auf Sachbeschädigungen an, die im vergangenen Jahr begangen wurden. Auch dem RGH statten die Lehrer einen Besuch in ihrem Dschungellager ab. Doch hier macht den Schülern ihre Lage scheinbar nichts aus. Sie leben mit sich und ihrer Umwelt im Reinen.

Unterdessen treffen die FGH-Schüler auf einen Dschinni. Nachdem sie die Hitze der Wüste dazu verleitet, sich etwas zu essen zu wünschen und sie es aus Versehen auch direkt wieder zurücknehmen, bleibt ihnen noch ein letzter Wunsch. Doch ihr sehnlichstes Anliegen kann der Lampengeist leider nicht erfüllen: »Das Abitur wünschen? So eine große Macht habe selbst ich nicht.« Der Dschinni kann ihnen jedoch die Richtung weisen. Auf ihrem Weg verschafft den Schülern die Hitze eine besondere Fata Morgana: Der aufwendig gestaltete Mädchen-Tanz verzaubert nicht nur sie, sondern auch das Publikum. Die Fäden laufen beim Scheich zusammen. Inzwischen haben die Lehrer eingesehen, dass sie den Schülern nichts mehr beibringen können und es Zeit wird, sie vollends in die Freiheit zu entlassen. Aber nicht ohne einen letztes Quiz zwischen den Schulen.

Für einen krönenden Abschluss sorgte der Jungen-Tanz, der als Wettkampf zwischen Lehrern und Schüler aufgezogen wurde. Mit ihrem Abimotto »Abu Dhabi – die Millionäre von Morgen« haben die Schüler des Friedrichs-Gymnasiums ein selbstbewusstes Statement gesetzt. Ihre Varieté-Show sprach für sie, denn sie schaffte es, das Publikum gleich an drei Abenden in ihren Bann zu ziehen.

Das Bühnenbild war eindrucksvoll gestaltet. Eine Befestigung aus Pappe, die sie an der Bühne anbrachten, erweckte den Eindruck von Sanddünen. Als Chor standen die Schüler geschlossen auf der Bühne und sangen unter anderem »Run Boy Run«.

Aus dem "Herforder Kreisblatt" vom 1.2.2016