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Friedrichs-Gymnasium Herford,
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22.01.2015

475 Jahre Friedrichs-Gymnasium

(Aus: Herforder-Kreisblatt vom 22.Januar 2015)
(Aus: Herforder-Kreisblatt vom 22.Januar 2015)

 

Herford(HK). Als Stift für die Töchter des sächsischen Hochadels wurde das Friedrichs-Gymnasium gegründet. Heute besuchen 795 Schülerinnen und Schüler das Gymnasium in den Werrewiesen. Zusammen mit Ehemaligen wollen sie im Herbst das 475-jährige Bestehen ihrer Schule feiern.

Christina Ueckermann

Schon jetzt laufen die Planungen für die Jubiläumswoche, die für Mitte September geplant ist, auf Hochtouren. Mitglieder des Ehemaligenvereins haben sich zusammengetan, um Kontakt zu früheren Schülern aufzunehmen und die Festwoche zu organisieren.

»Es ist spannend zu sehen, welche Geschichten hinter den Menschen stecken, die ihr Abitur an dieser Schule gemacht haben«, sagt Birgit Killmer. Sie sei sehr mit der Schule verbunden. Schon ihr Vater besuchte das Friedrichs-Gymnasium, sie selbst machte 1974 das Abitur und auch ihre Kinder gingen zur gleichen Schule. »Meine Tochter hat sich zehn Jahre nach ihrem Abschluss in einen ehemaligen Klassenkameraden verliebt. Bald heiraten sie«, erzählt die stellvertretende Vorsitzende des Ehemaligenvereins. Und auch Ehefrau und Kinder des Vorsitzenden Rolf Höffgen sind ehemalige »Friederizianer«.

Nach den Sommerferien, vom 13. bis 20. September, soll das Jubiläum groß gefeiert werden. Ehemalige werden dann neben vielen anderen Programmpunkten Gelegenheit haben, in Erinnerungen zu schwelgen und sehen, wie sich »ihre Schule« verändert hat. Zu den Höhepunkten der Festwoche gehört eine theatralische Stadtführung zur Historie des FGH. »Torsten Thielking und eine Theatergruppe proben schon jetzt für diesen Stadtrundgang der besonderen Art«, sagt Schulleiterin Gudrun Horst de Cuestas. An Orten in der Innenstadt, die für die Schule relevant waren, werden Schüler kurze Szenen vorführen. »Theater wurde an unserer Schule immer groß geschrieben«, sagt die Schulleiterin. So ist auch ein Projekt mit dem Kirchenmusiker Stefan Kagl in der Münsterkirche geplant. Und bei einem Schulfest wollen Schüler und Lehrer gemeinsam feiern.

Zum Ende der Festwoche kommen dann die Ehemaligen noch einmal auf ihre Kosten. Im Elsbachhaus ist ein großes Treffen geplant, am Tag darauf gibt es dann bei einem Frühschoppen noch einmal Gelegenheit, alte Freunde und Schulkameraden zu treffen. Den Abschluss bildet ein Handballspiel mit Ehemaligen, Schülern und Lehrern. »Dieses Turnier ist schon Tradition. Es findet alle fünf Jahre in Kombination mit einem Ehemaligentreffen statt«, sagt Birgit Killmer.